Autos 1:87
Was ist wohl in der riesigen Alukiste des weinroten Rangers??? Hummer, Austern auf Eis, Champagner oder doch nur Werkzeug oder Maschinenteile? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, was immer in der Kiste ist, entscheiden Sie selbst…
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Weißes Einsatzfahrzeug mit roter Beklebung der Feuerwehr der nordrhein-westfälischen Stadt Datteln. Der Ford Ranger wird dort als Kommandowagen (KdoW) eingesetzt. Besonders interessant ist am Vorbildfahrzeug die geschickte rote Beklebung des Fahrzeugs, das nur stellenweise die Basisfarbe des Wagens durchblitzen lässt. Selbstverständlich wurde diese Besonderheit im hochwertigen TamponDruckverfahren en miniature auf dem Modell realisiert.
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Rotes Einsatzfahrzeug der Feuerwehr der nordrhein-westfälischen Stadt Münster. Der Ford Ranger wird dort als Kommandowagen (KdoW) eingesetzt.
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Roter Pick-up mit Hardtop der Feuerwehr aus dem nordhessischen Wolfhagen. Das 160 PS starke Einsatzfahrzeug mit zuschaltbarem Allradantrieb wird tagsüber von den hauptamtlichen Kräften genutzt, steht aber stets für Kleineinsätze, Transport- und Zubringerdienste bei größeren Einsätzen oder als Einsatzfahrzeug für unwegsames Gelände zur Verfügung. Ebenso wird der Ranger auch als Führungsfahrzeug des Katastrophenschutzes eingesetzt.
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Weißer Kommandowagen (KdoW) mit roter Bauchbinde der Berufsfeuerwehr der bayerischen Stadt Würzburg am Main.
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Weißer Gerätewagen (GW) mit besonders auffälliger leuchtrot/-gelber karierter Beklebung der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) der bayerischen Stadt Würzburg. Das Fahrzeug des Regionalverbandes Unterfranken der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) nutzt den Ranger als Gerätewagen für Logistikaufgaben sowie für die SEG-Fernerkundung und Luftinformations-Gewinnung.
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Schlechte Wetterverhältnisse…auf dem unwegsamen Gelände kann man sich nur noch mit dem Raupenantrieb fortbewegen. Innerhalb einer Stunde können die Räder auf die Mattracks umgewechselt werden. Durch den geringen Bodendruck der Tracks wird die Umwelt geschont. Dieser besondere Antrieb, für dessen Montage nicht einmal Spezialwerkzeug benötig wird, ist bereits seit mehr als 15 Jahren im Einsatz und hat selbst harte Tests beim Militär hinter sich. Die »Wegbereiter« sind bis 9.300 kg Fahrzeuggewicht erhältlich und meistern so jedes Gelände.
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Größer, breiter, höher! Die Beliebtheit größerer Fahrzeuge nimmt immer mehr zu. So zählt mittlerweile der Ford Ranger Pick-up zu den meistgefragten Fahrzeugen. Am 25. März 2015 wurde dieses Prachtstück auf der International Motor Show in Bangkok vorgestellt. Mit einem umfangreichen Facelift gegenüber dem Vorgängermodell präsentierte Ford diesen Pick-up der Öffentlichkeit, der seit Februar 2016 auch in Deutschland erhältlich ist. Mit einer zulässigen Anhängelast von 3500 kg ab Werk bewegt das Fahrzeug mühelos den ein oder anderen Anhänger von A nach B. Gerade für Pferdeliebhaber und Zuchtbetriebe ideal, zumal die Gegebenheiten der Wege und Straßen nicht besonders sind und ein geländegängiges Zugfahrzeug voraussetzen. Bei den Modellen mit Vierzylindermotoren (96 kW / 130 PS oder 118 kW / 160 PS) in Kombination mit Schaltgetriebe und Verbrauchsoptimierter Achsübersetzung muss man eine reduzierte Anhängelast von nur 2500 kg hinnehmen. Der Ranger steht interessierten Käufern zudem in verschiedenen Ausstattungslinien zur Verfügung: XL, XLT, Limited und Wildtank. Auch im Bereich der Fahrerkabine gibt es die Wahl zwischen Einzelkabine mit zwei Sitzplätzen, Extrakabine mit zwei zusätzlichen Notsitzen oder Doppelkabine mit drei zusätzlichen, vollwertigen Sitzplätzen. Zusätzlich zur Serienausstattung ist der Ranger auch mit umfangreichen Wunsch- und Zusatzausstattungen erhältlich wie »Off-Road-Paket« mit Sperrdifferential und Unterfahrschutz, mit mehreren unterschiedlichen Laderaumabdeckungen, Schutzwannen für den Laderaum und sogar ein Hardtop für Extra- und Doppelkabine. Kurzum, es bleiben keine Wünsche offen. Technische Daten: Motoren: 2,2 – 3,2 Liter (96 – 157 kW) Länge: 5277 – 5363 mm Breite: 1860 – 2028 mm Höhe: 1703 – 1873 mm Radstand: 3220 mm Leergewicht: 1920 – 2585 kg Die Miniatur mit haarscharfer Konturenführung und hochglanzpolierter Karosserie gibt das Vorbild in Perfektion wieder und ist ein willkommenes Sammlerstück für alle Autoliebhaber. Aber auch in der Modellbauszene ist ein solcher Pick-up ein gefundenes Zugfahrzeug für alle Hänger und somit ein besonderes Glanzstück für alle Szenerien in unwegsamen Geländeformationen.
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Silber lackiertes Einsatzfahrzeug der Ordnungsbehörde mit blauer Bauchbinde der hessischen Stadt Wehrheim/Hochtaunuskreis, das auch liebevoll Apfeldorf am Limes genannt wird.
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Werbefahrzeug eines Konfitürenherstellers mit Aufsteller in Form eines Marmeladenglases mit Aufdruck.
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Ein Satz neue Schuhe bitte! ...oder so ähnlich. Der grüne Ford ist vorgefahren, der Hufschmied hat seinkomplettes Werkzeug auf der Ladefläche, jetzt geht´s gleich an die Arbeit.
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Der winterliche Schneesturm sorgt für totales Chaos in der Stadt! Der geländegängige Ford Ranger der Straßenmeisterei ist schon unterwegs und schiebt schon mal die ersten Schneeberge auf die Seite. Damit das auch bei schlechter Sicht gut bewerkstelligt werden kann, ist er zusätzlich mit Frontstrahlern ausgestattet.
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Er läuft und läuft und läuft... Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxermotor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen. Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte. Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre keinen Heller wert«! So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen - anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk. Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwändigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg. Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland. Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der Wirtschaftswunderzeit) im aufwändigen Laserverfahren neu vermessen, um so die recht schwierige Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe besitzen. Damit haben wir ein Modell am Start, das nach neusten Richtlinien erstellt wurde und somit der Perfektion heutiger Miniaturen entspricht.
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Nostalgischer Käfer der Schwarzwälder Feuerwehr in Baden-Baden nach historischer Vorlage. Der rote VW mit den typisch schwarz abgesetzten Kotflügeln und den roten Zierfelgen ist auch heute noch schön anzusehen.
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Heute würde sich wohl kein Fahrgast mehr in ein zweitüriges Auto quetschen wollen. Doch bei den schwarzen Käfer-Taxen der Nachkriegszeit mit dem typisch weiß gestrichelten Band unterhalb der Fenster war das eine Selbstverständlichkeit. Da war es schon Luxus, sich überhaupt ein Taxi nehmen zu können.
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In der hintersten Ecke abgestellt, abgedeckt, längst vergessen… Jeder, der ein Haus mit Scheune erbt, hofft darauf, ein solches Schätzchen in einer der völlig zugestellten Ecken zu finden. Manche haben das Glück! Diesem Finder ging es so mit diesem wunderschönen Käfer, allerdings muss man viel Arbeit, Zeit und Geld investieren, bis daraus wieder ein tatsächliches Schmuckstück wird.
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Es war einmal… Ja, es ist schon lange her, dass der tiefblaue Käfer bei der Berliner Polizei noch aktiv im Einsatz war. Ein ganz kleiner filigraner Aufdruck auf den Türen sowie die blaue Rundumleuchte und der Frontstrahler geben Auskunft über seinen Einsatz. Bei tief dunkler Nacht konnte sich der Käfer ohne Scheinwerferlicht bestimmt auch sehr gut »anpirschen«…
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Er läuft und läuft und läuft... Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxer-motor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen. Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte. Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre keinen Heller wert«! So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen - anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk. Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwändigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg. Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland. Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der Wirtschaftswunderzeit) im aufwändigen Laserverfahren neu vermessen, um so die recht schwierige Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe besitzen. Damit haben wir ein Modell am Start, das nach neusten Richtlinien erstellt wurde und somit der Perfektion heutiger Miniaturen entspricht.
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