Wiking
VW Käfer – die Wolfsburger Autolegende lebt Er stammt aus historischen WIKING-Formen und steht wie ein Fels in der automobilen Chronologie: Der VW Käfer 1200 wurde von den Menschen im bundesdeutschen Wirtschaftswunder geliebt wie kein zweiter Pkw. Eben ein Dauerläufer, der „läuft und läuft und läuft“, wie die VW-Werbung einst vielsagend zum Ausdruck brachte. Und tatsächlich findet jede Käfer-Modellpflege schnell ihre Liebhaber, wissen doch alle, dass das legendäre VW-Brot-und-Butter-Auto die WIKING-Geschicke seit der Vorstellung der Verkehrsmodelle im Jahr 1948 mitbestimmt. Grünbeige galt als Farbe der Bescheidenheit – freilich vor dem Beginn der damals alsbald folgenden Flowerpower-Generation. Karosserie grünbeige, Fahrgestell mit Bodenplatte silbergrau. Grünbeige Felgen mit silberner VW-Buckelkappe. Vordere Haubenzierleiste und VW-Logo sowie seitliche Zierleisten und Türgriffe gesilbert. Trittbrett schwarzgrau. Scheinwerfer vorn per Hand gesilbert, Rückleuchten ebenfalls per Hand rot bemalt.
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Genuss und Komfort einer automobilen „Badewanne“ Der Spitzname „Badewanne“ war zu Beginn keinesfalls als Abwertung des Taunus P3 gemeint. Ganz im Gegenteil! Die Badewanne stand in den Nachkriegsjahren als Errungenschaft für Komfort und Genuss, gleichsam als Symbol wachsenden Wohlstands im Wirtschaftswunderland der Bundesrepublik. Und tatsächlich hatte der Taunus P3 etwas von einer bequemen Sänfte, die die Insassen über die neu entstandenen Asphaltpisten schweben ließ. Das Spitzenmodell von Ford in Köln, das WIKING zum Vorbild nahm, wirkte nicht nur sachlicher, sondern war deutlich wirtschaftlicher und zweckmäßiger als seine Vorgänger. Die veränderte Karosserieform mit deutlich mehr organischen Rundungen brachte überdies einen um 20 % geringeren Kraftstoffverbrauch. Karosserie lichtgrün mit weißem Dach sowie mit Klarlackfinishing aufgewertet, Inneneinrichtung mit Sitzen und Lenkrad grau gehalten. Fahrgestell und Stoßstangen chromsilber lackiert, Kühlergrill und Scheinwerfer silbern sowie Rückleuchten rot bedruckt. Seitliche Türgriffe, Schriftzug „Taunus 17M“ gesilbert. Motorhaube und Heckklappe mit silbernen Schriftzügen „Taunus“ und „17M“. Silberne Felgen. Reifen mit Weißwandringen bedruckt. Vordere Blinker orange handbemalt.
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Wolfsburger Sportslimousine mit 100 PS unter der Haube 100 sagenhafte PS unter der Motorhaube machten den ansonsten eher familienorientierten VW K70 einst zur Sportlimousine – der rasante, damals höchstpopuläre Sportstreifen sollte Signalwirkung bringen. Die Wolfsburger Autobauer hatten zu Beginn der Siebzigerjahre den Bedarf an stärkerer Motorisierung durchaus erkannt, denn der K70 sollte zwei Jahre lang diese Lücke füllen können. In den letzten beiden Produktionsjahren legte sich der K70 deshalb den Zusatz „LS“ zu. Es war der Beweis für die Schnellläufer-Qualitäten, sollte aber nichts daran ändern, dass die Konzernkarriere der recht kantigen Limousine alsbald beendet war. Der noch vor der Übernahme von NSU entwickelte K70 blieb bis 1974 im Programm. WIKING revitalisiert die originalen WIKING-Formen und spendiert dem K70 mit typischem Sportdekor das rasante Outfit jener „LS“-Jahre. Fahrgestell mit Stoßstangen alusilber, Karosserie rapsgelb, Inneneinrichtung schwarz. Orange Blinker vorn. Rücklichter rot, Rückscheinwerfer gesilbert. Heckseitig silberner Schriftzug K70 LS. Seitlich schwarze Dekorstreifen. Türgriffe, Tankschloss und Fensterumrandungen gesilbert.
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Robuster Ponton-Daimler mit Zweifarbgestaltung Mit der stattlichen Eleganz von glänzendem Lack und viel Chrom schickte Mercedes-Benz einst den 220er-Ponton in die Zukunft. Alfred Kedzierski, der legendäre WIKING-Modellbaumeister, hatte seinerzeit das Urmuster für die stählernen Formen geschaffen. Mit der Revitalisierung des Modells hat WIKING die beliebte Zweifarbgestaltung der Fünfziger- und Sechzigerjahre aufgegriffen, was den edlen Charakter der robusten Limousine noch unterstreicht. WIKING nimmt sich des Modells aus historischen Formen an und gestaltet es in charaktervoller Zweifarb-Optik. Karosserie basaltgrau mit Klarlackfinishing, Dach mit A-, B- und C-Säule elfenbeinbeige abgesetzt. Inneneinrichtung perlgrau, Lenkrad hellelfenbein. Silbernes Fahrgestell mit schmalem Kühlergrill und schwarz bedruckten Rippen. Zierleisten, Türgriffe und Fensterränder silbern bedruckt.
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Der „Düdo“ mit Kühlkoffer fährt für WIKING Seefische Der Mercedes-Benz L 608 – liebevoll der „Düsseldorfer Transporter“-Reihe zugerechnet oder einfach „Düdo“ genannt – besitzt Youngtimer-Wertschätzung. Eingeführt in den späten Sechzigerjahren, prägte dieser unverwüstliche Leicht-Lkw über Jahrzehnte das Straßenbild. Besonders in der Ausführung als Kühlwagen zeigte der L 608 was in ihm steckt und wurde zum unentbehrlichen Partner für den innerstädtischen Frischetransport. Heute ist der L 608 als Kühlwagen im gewerblichen Alltag so gut wie verschwunden. Rost und Umweltzonen haben die Bestände dezimiert. In der Oldtimer-Szene sind gut erhaltene Exemplare jedoch heiß begehrt – oft werden die alten Kühlkoffer aufgrund ihrer exzellenten Isolierung heute zu robusten Expeditions- und Wohnmobilen umgebaut. In der WIKING-Modellpflege verschafft sich der „Düdo“ in der hauseigenen Seefische-Gestaltung reichlich Sympathie. WIKING-Freunde wissen um die lange Tradition dieser Eigenwerbung, die den Sammlern inzwischen des Öfteren begegnete. Denn mit der Werbung für Seefische erinnern die Traditionsmodellbauer an eine schon vor fünf Jahrzehnten populäre WIKING-Werbung, die bereits in der Frühzeit des Programms der WIKING-Verkehrsmodelle dazugehörte. Dass der „Düdo“ als Tiefkühlwagen den markanten Schriftzug und die einprägsame Bildmarke auf dem Kühlkoffer trägt, lässt den Transporter dessen typische WIKING-Aura versprühen. Fahrerhaus mit Kühlwagenaufbau himmelblau. Fahrgestell, Kühlergrill und Felgen saphirblau. Inneneinrichtung schwarz. Frontseitiger Mercedes-Benz-Stern und Scheinwerfer gesilbert. Blinker verkehrsorange bedruckt. Kofferaufbau mit weißem Seefische-Schriftzug und -Logo.
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Unimog ist auf Piepers Speditionshof unverzichtbar Für den Alltagsbetrieb am Dortmunder Standort war er unerlässlich – der Schwertransport-Spezialist Pieper wusste den Unimog U 1300 als verlässliches Zugpferd zumeist auf dem Speditionshof einzusetzen. Erste Wahl dabei war der Unimog schon deshalb, weil er im Rangierbetrieb dankbare Dienste leistete. Pieper besitzt eine lange Speditionstradition, wurde das Unternehmen doch schon 1901 in Dortmund gegründet. Bis in die Fünfzigerjahre hinein wuchs Pieper mit den vielfältigen Aufgaben, die der Wiederaufbau im Ruhrgebiet der Spedition abverlangte. So wurde das Unternehmen eines der ganz Großen der Branche. Fahrerhaus mit Warnlichtsockel sowie Pritsche grünbeige, Inneneinrichtung olivbraun. Fahrgestell mit Kardanwelle, Felgen und Stoßstangenelement feuerrot. Stoßstange mit weißer Warnschraffur bedruckt. Schwarzer Kühlergrill mit gesilbertem Mercedes-Benz-Stern und Unimog-Schriftzug. Motorhaube mit Pieper-Schriftzug. Seitliche Türbedruckung mit rotem Pieper und schwarzem Schriftzug Spedition auf den Fahrerhausseiten.
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Tankwagenbauer Stadler unterwegs in eigener Sache Wenn es um neue Gespanne geht, weiß WIKING auch die kostbar legendären Klassiker zu attraktivieren. Diesmal ist es die letzte Generation des Magirus-Eckhaubers, der als Zugmaschine für den Tankauflieger mit einem neuen Fahrgestell ausgerüstet wird. Tankwagenbauer Stadler nutzte die letzte Hauber-Generation des von 1970 bis 1978 gebauten Ulmers, um einen Vorführtankzug für den Messeeinsatz zu komplettieren. Zugmaschine mit olivgrauem Fahrerhaus, Inneneinrichtung mit Lenkrad basaltgrau. Fahrgestell mit Anhängerkupplung und Kardanwelle sowie Kotflügeln leuchtrot. Auflieger mit olivgrauen Kessel sowie leuchtrotem Auflieger-Fahrgestell, Laufsteg, Leiter und hinterem Kotflügel. Scheinwerfer in der Stoßstange per Hand silbern koloriert. Kühlergrill leuchtrot bedruckt mit silbernem Magirus-Deutz-Logo. Seitlich silberne Türgriffe sowie schwarzgraue Kotflügelaußen- und Trittkante, aber auch schwarzer Haltegriff. Rückleuchten rubinrot. Seitliche Kesselgestaltung mit olivgrauem Schriftzug „Stadler“. Aufliegerheck mit rubinroten Rückleuchten
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Endlich: Seltene Metz-Drehleiter auf MAN-Fahrgestell Zu Beginn der Siebzigerjahre waren Fahrgestelle von MAN eher eine Seltenheit in den deutschen Feuerwehrhäusern. Zu den Ausnahmen gehörten naturgemäß jene Standorte, die MAN-treu waren, weil dort Produktionsbetriebe des renommierten Lkw-Bauers lagen. Dann wurden Frontlenker-Fahrgestelle genutzt, um sie bei Metz in Karlsruhe mit einem Drehleiteraufbau versehen zu lassen. WIKING-Freunde hatten über all die Jahre immer wieder diesen naheliegenden Modellwunsch dieser Kombination von Frontlenker-Fahrgestell und Drehleiteraufbau geäußert, jetzt wird er Wirklichkeit. Fahrerhaus rot mit gleichfarbigem Sockel und blautransparent eingesteckten Warnlichtern. Fahrgestell mit Kardanteil schwarz, Felgen silber. Inneneinrichtung schwarz. Vordere Stoßstangenscheinwerfer silbern koloriert, Stoßstange weiß bedruckt. Schwarzer Kühlergrill mit silbern umlaufendem Zierrahmen sowie gesilbertem Schriftzug und Logos „MAN“, Büssing-Löwen und „Diesel“. Drehleiter-Aufbau sowie Drehsockel rot. Mehrteilige Drehleiter anthrazitgrau. Schlauchhaspel mit roten Seitenteilen und schwarzgrauer Schlauchrolle. Fahrerhausfront mit weißem „Feuerwehr“-Schriftzug. Seitlich weißer „Feuerwehr“-Schriftzug über den hinteren Radkästen.
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König der Pariser Straßen: Der Citroën 15 SIX Wer an die Meilensteine der Automobilgeschichte denkt, kommt an ihm nicht vorbei: dem Citroën 15 SIX. Vorgestellt im Jahr 1938, krönte dieses Modell die berühmte „Traction Avant“-Baureihe der französischen Traditionsmarke. Die bahnbrechende Kombination aus Frontantrieb, selbsttragender Ganzstahlkarosserie und einem tiefen Schwerpunkt revolutionierte den Fahrzeugbau und bescherte dem Wagen eine für damalige Verhältnisse konkurrenzlose Straßenlage. Gerade deshalb nahm ihn WIKING 1983 in die Reihe der Klassiker auf, die bereits zu Lebzeiten von Gründer Fritz Peltzer seiner Wertschätzung sicher waren. Das Herzstück und der Namensgeber des „15 SIX“ war sein bulliger Sechszylinder-Reihenmotor mit knapp 2,9 Litern Hubraum. Mit rund 77 PS beschleunigte das Triebwerk die repräsentative Limousine auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 km/h. Wegen seiner Souveränität und der enormen Spurtreue erhielt das Auto in Frankreich ehrfürchtig den Spitznamen „Reine de la Route“ („Königin der Straße“). Doch der Wagen hatte zwei Gesichter: Einerseits schätzten ihn Regierungsbeamte und die Pariser Prominenz als komfortable Staatskarosse, andererseits wurde er in den Vierziger- und Fünfzigerjahren zum Lieblingsfahrzeug von Gangsterbanden und Polizei gleichermaßen – als perfektes Flucht- und Verfolgerauto. Karosserie schwarz mit weiß bedruckten Türflanken. Fahrgestell mit Kühlergrill aluminiumsilber lackiert, Inneneinrichtung kupferbraun. Vordererer Fensterrahmen und Türgriffe gesilbert. Kühlergrill schwarz bedruckt, Trittflächen sowie Scheinwerfer gesilbert. Rücklichter rot bedruckt.
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