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Busch 52956 - VW Käfer Ovalfenster Export weiß Baujahr 1955 H0 1:87

Produktinformationen "Busch 52956 - VW Käfer Ovalfenster Export weiß Baujahr 1955 H0 1:87"

Er läuft und läuft und läuft... Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem
Boxer-motor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen.

Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte.
Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre keinen Heller wert«!
So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe

an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen - anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk.
Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwändigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg.
Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland.
Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der Wirtschaftswunderzeit) im aufwändigen Laserverfahren neu vermessen, um so die recht schwierige Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe besitzen. Damit haben wir ein Modell am Start, das nach neusten Richtlinien erstellt wurde und somit der Perfektion heutiger Miniaturen entspricht.
Angaben zur Produktsicherheit

Busch GmbH & Co. KG

Heidelbergerstr. 26

DE-68519 Viernheim

www.busch-modell.de

info@busch-model.com

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Alternativartikel

Busch 50425 - Traktor ZT 323A Flughafen Berlin mit Schneepflug Baujahr 1984 H0 1:87
Busch 50425 - Traktor ZT 323A Flughafen Berlin mit Schneepflug Baujahr 1984 H0 1:87

Landung rund um die Uhr möglich! Damit ein reibungsloser Ab- und Anflug am Berliner Flughafen gelingt, sind u.a. auch diese orangefarbenen Traktoren mit Spitzpflug im Einsatz.

Produktnummer: bu50425

Lieferbar

33,29 €*
UVP des Herstellers: 36,99 €
Busch 53103 - Trabant Limousine blau Baujahr 1964 H0 1:87
Busch 53103 - Trabant Limousine blau Baujahr 1964 H0 1:87

Eine andere Sinndeutung des Namens Trabant lautet auch Begleiter oder Weggefährte. Eine passendere Namensgebung für den »Trabi« kann es daher gar nicht geben, wenn man bedenkt, wie lange ein Fahrzeug in der DDR halten musste. Der von 1964 bis 1990 im Sachsenring Automobilwerke Zwickau gebaute P601war das dritte und meistgebaute Modell der Trabant-Baureihe, dessen Zweitaktmotor im Barkas-Werk produziert wurde – bis 1990 verließen über 2,5 Millionen Trabis das Zwickauer Werk. Die Modellgeschichte begann jedoch schon 1958 mit der Serienproduktion des Trabant P 50 (P = Plaste / 50 = 500 cm3 des 17-PS-Motors), ihm folgten der P50/1 Kombi, der P 60/2 mit Vierganggetriebe und letztendlich der P 60 mit 595 cm3 und 23 PS. 1964 erschien dann das Modell Trabant 601 mit neuer im damals modernen Trapezstil modifizierter Karosserie, technisch aber noch mit dem P 60 verwandt. In den 26 Jahren Produktionszeit kam es dennoch zu verschiedenen Veränderungen wie beispielsweise eine verbesserte Bremsanlage, eine automatische Kupplung (Hycomat) sowie zahlreiche Detailverbesserungen und Ausstattungsvarianten. Auch wenn sich sein Äußeres nicht geändert hatte, der Beliebtheit schadete es nicht, war er doch ein zuverlässiges und unverwüstliches Fahrzeug, das Ferien im Ostblock erst ermöglichte und damit ein bisschen Freiheit generierte. Ein gutes Jahr später, im Sommer 1965 erschien der Kombiwagen (Universal). Auch wenn, wie bei der Limousine, die äußere Form zum Typ P 60 sich völlig verändert hatte, im Innern blieb sie identisch. Neu zu den bisherigen Standard-Ausführungen der Limousine und Kombiwagen 601 waren die Modelle 601 S (Sonderwunsch) sowie die 601 de luxe (später 601 S de luxe) in Vollausstattung. Diesen Unterschied konnte man sehr leicht erkennen, denn der 601 de luxe fiel optisch durch sein in der Regel andersfarbiges Dach sowie den glänzenden Chromstoßfänger sofort ins Auge. Später folgten dann noch weitere Details wie Stoßhörner, Rückfahrt- und Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte. Aber auch der 601 S wurde häufig mit einem andersfarbigen Dach geliefert, bei ihm variierten jedoch meist die unterschiedlichen Zusammenstellungen der Ausstattungsvarianten. Die 601 Standardvariante gab es hauptsächlich in der Kombiausführung, da diese in Handel, Wirtschaft und Industrie ihren Einsatz fanden. Die einfarbige Ausführung erhielt aber je nach Einsatz und jeweiligem Nutzer neben verschiedenen Schriftzügen noch edle Verchromungen der Lampenringe, Radkappen, Radzierblenden oder Radmutter-Abdeckungen. Da sich die meisten Veränderungen am Trabant nur »unter der Haube« abspielten – bis auf wenige Aufbesserungen an Grill, Rädern und Farbe, Stoßstangen der Rückleuchten, die zeitgleich an Limousine und Kombi durchgeführt wurden – blieb die äußere Form völlig unberührt. Dieser Umstand führte dazu, dass der Export nur in den ersten zehn Jahren mit 20.000 Fahrzeugen Richtung Westen stattfand, vor allem in die Niederlande und Finnland. Danach brachen diese Lieferungen weg und der Trabant blieb im Osten und wurde hauptsächlich neben den üblichen DDR-Lieferungen noch nach Ungarn und in die Tschechoslowakei ausgeliefert. Das 1:87er Modell des kleinen Trabanten entspricht in seiner Ausführung zunächst den ersten Baujahren, die bis in die 70er Jahre ausgeliefert wurden. Darunter sind neben der Standard-Variante auch die Limousine- und Kombi-Modelle mit farbigem Dach sowie in der »de luxe«-Ausstattung am Start. Die entsprechende Detaillierung der oben angesprochenen Unterscheidungspunkte ist hierbei natürlich eine reine Selbstverständlichkeit.

Produktnummer: bu53103

Lieferbar

20,24 €*
UVP des Herstellers: 22,49 €
Busch 54207 - Traktor ZT 303D Dreischarpflug BAujahr 1967 H0 1:87
Busch 54207 - Traktor ZT 303D Dreischarpflug BAujahr 1967 H0 1:87

Dunkelolivfarbener Fortschritt Traktor mit Dreischarpflug. Der Pflug wird zum Wenden eingesetzt, d.h. die drei Pflugkörper (Schare) schneiden den Boden, heben ihn an und wenden ihn um 180 Grad. Dadurch werden auch Unkräuter und Pflanzenreste untergepflügt und vergraben, die sich dann zersetzen. Die Lockerung dient in erster Linie auch der Strukturverbesserung, da sich die Bodenstruktur aufgrund des Lockerns und Durchlüftens verbessert. Zudem wird die Wasseraufnahme und damit auch die Nährstoffanreicherung erhöht.

Produktnummer: bu54207

Lieferbar

26,09 €*
UVP des Herstellers: 28,99 €
Busch 50937 - Unimog U430 Schwertransportbegleitfahrzeug Baujahr 2013 H0 1:87
Busch 50937 - Unimog U430 Schwertransportbegleitfahrzeug Baujahr 2013 H0 1:87

Schon kurz nachdem die ersten Unimog gebaut wurden, fanden sie bereits Abnehmer in der Speditions-und Transportbranche. Viele namhafte Unternehmen verfügen bis heute über Unimog. Gute Übersicht, Wendigkeit, kompakte Fahrzeugabmessungen, hohe Geländegängigkeit und große Zugkraft mit hohen zulässigen Anhängelasten und ein großer Geschwindigkeitsbereich waren hierfür die Basis. Vorteilhaft auch, dass Material und Ausrüstung auf der Pritsche transportiert werden können. Als Begleitfahrzeug eines Schwertransportes verfügt das Modell über eine an der Heckseite angebrachte Warn- und Informationstafel für den nachfolgenden Verkehr.

Produktnummer: bu50937

Lieferbar

41,39 €*
UVP des Herstellers: 45,99 €
Busch 52124 - UAZ 469 NVA BAujahr 1972 H0 1:87
Busch 52124 - UAZ 469 NVA BAujahr 1972 H0 1:87

Mattoliv lackierter UAZ des RWD (Raketen und Waffentechnischer Dienst) der NVA in der DDR. Die Aufgaben des RWD umfassen die Sicherstellung der Landstreitkräfte mit Bewaffnung, Raketentechnik und Munition ebenso wie deren Instandhaltung. Dazu zählten auch die Beschaffung und Lagerung der Ausrüstung, Waffen und den entsprechenden Munitionen. Kurzum, die RWD war in Verantwortung für das Funktionieren und Versorgen der Soldaten, damit stets alles bei Notfällen zur Verfügung steht.

Produktnummer: bu52124

Lieferbar

26,09 €*
UVP des Herstellers: 28,99 €
Busch 51058 - Unimog U5023 Militär Mattlackierung mit Seilwinde BAujahr 2014 H0 1:87
Busch 51058 - Unimog U5023 Militär Mattlackierung mit Seilwinde BAujahr 2014 H0 1:87

Neben der Bundeswehr nutzen sehr viele Armeen der Welt den Unimog. Neben seiner überragenden Geländegängigkeit bietet er auch die Möglichkeit zum Betrieb von Anbaugeräten, wie einer Seilwinde für Bergungszwecke und Arbeiten mit Lasten. Diese wird von der Unimog Hydraulikanlage angetrieben. Neben dem Transport von Personal und Material kann der Unimog auch zum Ziehen verschiedenster Anhängelasten wie Anhänger oder Waffensystemen genutzt werden.

Produktnummer: bu51058

Vorbestellung

37,34 €*
UVP des Herstellers: 41,49 €
Busch 51087 - Unimog U5023 Militär Doppelkabine Baujahr 2014 H0 1:87
Busch 51087 - Unimog U5023 Militär Doppelkabine Baujahr 2014 H0 1:87

Die 2013 vorgestellte hochgeländegängige Baureihe 437.4 UHE bietet bereits ab Werk sehr viele Ausstattungsmöglichkeiten, darunter auch eine Doppelkabine für bis zu 5 Personen. Auch im militärischen Bereich wird diese Version weltweit genutzt, so können Material- und Personentransporte mit nur einem Fahrzeug durchgeführt werden. Zum Beispiel bei Drohneneinheiten, bei denen eine mehrköpfige Besatzung erforderlich ist. Die überragende Geländegängigkeit ermöglicht auch das Erreichen von schwer zugänglichen Einsatzgebieten, die ansonsten nur von Kettenfahrzeugen erreicht werden können.

Produktnummer: bu51087

Vorbestellung

40,49 €*
UVP des Herstellers: 44,99 €
Busch 51088 - Unimog U5023 Fire Katastrophenschutz Baujahr 2014 H0 1:87
Busch 51088 - Unimog U5023 Fire Katastrophenschutz Baujahr 2014 H0 1:87

Produktnummer: bu51088

Vorbestellung

38,69 €*
UVP des Herstellers: 42,99 €
Busch 52916 - VW Käfer Brezelfenster Polizei Berlin Baujahr 1952 H0 1:87
Busch 52916 - VW Käfer Brezelfenster Polizei Berlin Baujahr 1952 H0 1:87

Es war einmal… Ja, es ist schon lange her, dass der tiefblaue Käfer bei der Berliner Polizei noch aktiv im Einsatz war. Ein ganz kleiner filigraner Aufdruck auf den Türen sowie die blaue Rundumleuchte und der Frontstrahler geben Auskunft über seinen Einsatz. Bei tief dunkler Nacht konnte sich der Käfer ohne Scheinwerferlicht bestimmt auch sehr gut »anpirschen«…

Produktnummer: bu52916

Lieferbar

19,79 €*
UVP des Herstellers: 21,99 €
Busch 52955 - VW Käfer Ovalfenster Export rot Baujahr 1955 H0 1:87
Busch 52955 - VW Käfer Ovalfenster Export rot Baujahr 1955 H0 1:87

Er läuft und läuft und läuft... Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxer-motor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen. Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte. Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre keinen Heller wert«! So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen - anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk. Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwändigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg. Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland. Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der Wirtschaftswunderzeit) im aufwändigen Laserverfahren neu vermessen, um so die recht schwierige Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe besitzen. Damit haben wir ein Modell am Start, das nach neusten Richtlinien erstellt wurde und somit der Perfektion heutiger Miniaturen entspricht.

Produktnummer: bu52955

Lieferbar

19,34 €*
UVP des Herstellers: 21,49 €