Autos 1:87
Das am 29. Mai 1946 gegründete Unternehmen Minsker Traktorenwerke (Minski Traktorny Sawod) produziert land- und forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge in Weißrussland. Mit 8-10 % Anteil am Weltmarkt wurde das Unternehmen stufenweise zu einem der weltweit größten Landmaschinen-Hersteller und beschäftigt seit 2005 fast 20.000 Mitarbeiter. Das Hauptprodukt Belarus wurde in mehr als 60 Länder exportiert und ist ein Verkaufsschlager. So wurden seit der Gründung des Unternehmens mehr als drei Millionen Traktoren hergestellt, mehr als 70.000 Stück davon wurden in die DDR exportiert. Kein Wunder, dass der Traktor auf fast jedem Landstrich der DDR anzutreffen war. Die am weitesten verbreiteten und bekanntesten Varianten waren dabei die Modelle MTS-80 und MTS-82. Die Serienproduktion des MTS-80/82 startete 1974 zunächst mit der kleinen Kabine, die ab 1983/84 um eine breitere Sicherheitskabine aufgewertet und so zum Standard des 75-80 PS starken Belarus wurde. Das Modell mit der großen eckigen und kantigen Kabine zeigt sich mit scharfer Konturenführung und beweglicher Vorderachse. Genau wie sein großes Vorbild ist die Miniatur als Standard-Traktor MTS-80 mit schmalem, feinem Profil der Frontbereifung oder als Allrader MTS-82 mit grobstolliger Profilierung und breiterer Frontbereifung erhältlich. Na dann, jetzt rauschen die beliebten roten Weißrussen auch durch die H0-Felder und können ordentlich düngen.
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Der rote Einsatzleitwagen (ELW) mit seinen weißen Radkästen der nordrhein-westfälischen Feuerwehr in Düsseldorf wurde 1984 als Führungsfahrzeug der Rettungswache 1 in Dienst gestellt. Später nutzte die LG-Logistik des Technik- und Kommunikationszugs die G-Klasse als Kommandowagen.
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Einsatzleitwagen des Deutschen Roten Kreuz in Lampertheim / Hessen. Das Fahrzeug wurde zwischen 1999 und 2000 als Vorführfahrzeug von Mercedes-Benz erworben. Zu diesem Zeitpunkt wurden insgesamt 10 Fahrzeuge dieses Typs von der Firma Ziegler umgebaut und danach an Hilfsorganisationen und Feuerwehren verkauft. In Lampertheim wird das ELW auch als Zugfahrzeug für größere Anhänger genutzt. Gleich nach Anschaffung wurde der 220 PS starke Wagen für viele Jahre als regulärer Notarzt für den ganzen Kreis Bergstraße eingesetzt. Auch heute ist er noch für das DRK verlässlich im Dienst.
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Der global operierende Erdölkonzern wurde 1901 gegründet und fusionierte 1984 mit Chevron. Der Markenname existiert selbst heute noch, wenn auch unter verschiedenen Besitzverhältnissen. Hauptsitz des Unternehmens ist in Pittsburgh/Pennsylvania, dort residiert Gulf in einem Art-Déco-Wolkenkratzer, der bis 1970 das höchste Gebäude der Stadt war. Die Geschichte von Gulf im Rennsport geht bis in die 30er Jahre zurück und ist einzigartig. Unverkennbar ist das in den 60er Jahren hellblau-/orangefarbene Marken-Label, das heute längst Kultstatus erreicht hat. Rennwagen in diesen auffälligen Gulf-Oil-Lackierungen gewannen mehrmals das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
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Armeegrüner Flugfeldwagen mit aufwändig rot/weiß karierter Bedruckung auf der Oberseite des Modells. Diese Markierung gibt Segelfliegern eine Orientierungshilfe. Um schnelle Starts per Seilwinde zu haben, benutzen viele Kleinflughäfen solch ausgemusterte Bundeswehrfahrzeuge.
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Rotes Einsatzfahrzeug mit weißen Applikationen der baden-württembergischen Stadt Reutlingen.
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Nein, das Feuerwehr-Einsatzfahrzeug der Bundeswehr ist natürlich nicht in Olivgrün oder einer anderen Tarnfarbe. Es ist ebenso im auffälligen RAL 3000-Ton wie alle anderen Feuerwehrfahrzeuge auch. Darüber hinaus ist es neben den üblichen Rundumleuchten noch mit einem zusätzlichen Lautsprecher ausgestattet. Besonderer Clou an dem Modell ist das Reserverad samt Kanister in einer speziellen Halterung auf dem Dach.
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Rotes Einsatzfahrzeug der nordrhein-westfälischen Feuerwehr der Großstadt Essen. Auch wenn das Fahrzeug nur in der Kontrastfarbe Weiß beklebt wurde, das sehr moderne und ansprechende WappenDesign macht das Fahrzeug zu einer absoluten Besonderheit
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Matt olivfarbenes Einsatzfahrzeug eines Schießarztes bei der Bundeswehr. Es wird z.B. auf Schießplätzen der Bundeswehr als Führungsfahrzeug für den verantwortlichen Schießarzt eingesetzt. Es besteht die Möglichkeit, mit einer Mobilfunk-Freisprechanlage das bereitgestellte Mobiltelefon zu verstauen und die notwendige Notfallausstattung des Arztes im Fahrzeug unterzubringen. Ebenso kann auch über ein BOS Funkgerät die Verbindung zu einer auf dem Übungsplatz eingesetzten Feuerwehr hergestellt werden, um deren mitgeführte Rettungsmittel abzufragen. Der Warnbalken auf dem Dach und die blauen Warnblinkleuchten im Frontgrill machen im Feld neben dem Schutzzeichen »Rotes Kreuz« noch einmal deutlich, dass dieses Fahrzeug eine besondere Ausstattung besitzt.
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Matt olivfarben lackiertes Schiedsrichterfahrzeug. Für den Schiedsrichterdienst während freilaufender Übungen sowie auf Übungsplätzen der Bundeswehr werden die Mercedes G280 CDI mit den dafür typischen weißen Kreuzen versehen. Die Schiedsrichter begleiten die Übungstruppen und stellen für die Übungsleitung die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen sowie die Gewährleistung der Übungsziele sicher. Durch die hohe Mobilität der Geländewagen können sie der Übungstruppe auch in schwieriges Gelände folgen und damit jederzeit in das Übungsgeschehen eingreifen.
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Die MP übernimmt polizeiliche Aufgaben innerhalb der Militärorganisation, wie: Militärischer Ordnungs- und Verkehrsdienst, Gewahrsamsaufgaben, Sicherheitsaufgaben, Unterstützung in Heimat-, Raum- und Objektschutz. Zudem ist die MP dazu berechtigt im öffentlichen Raum auf Streife zu gehen. Die vorbildgerechte Miniatur ist aufwändig matt lackiert.
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Seit 35 Jahren eine unveränderte Karosserie, ein Konzept, das ankommt und gefällt! Zu diesem besonderen Jubiläum erschien eine exklusive Serie der Typen G 350 BlueTEC und G500. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design erstrahlten in glänzendem Schwarz, das Dach in Obsidianschwarz – ein spannungsgeladener Kontrast zu den dazu speziell angebotenen Farben
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Seit 35 Jahren eine unveränderte Karosserie, ein Konzept, das ankommt und gefällt! Zu diesem besonderen Jubiläum erschien eine exklusive Serie der Typen G 350 BlueTEC und G500. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design erstrahlten in glänzendem Schwarz, das Dach in Obsidianschwarz – ein spannungsgeladener Kontrast zu den dazu speziell angebotenen Farben
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Seit 35 Jahren eine unveränderte Karosserie, ein Konzept, das ankommt und gefällt! Zu diesem besonderen Jubiläum erschien eine exklusive Serie der Typen G 350 BlueTEC und G500. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design erstrahlten in glänzendem Schwarz, das Dach in Obsidianschwarz – ein spannungsgeladener Kontrast zu den dazu speziell angebotenen Farben
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Seit 35 Jahren eine unveränderte Karosserie, ein Konzept, das ankommt und gefällt! Zu diesem besonderen Jubiläum erschien eine exklusive Serie der Typen G 350 BlueTEC und G500. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design erstrahlten in glänzendem Schwarz, das Dach in Obsidianschwarz – ein spannungsgeladener Kontrast zu den dazu speziell angebotenen Farben
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Stylisch! Das edle Grau mit den perfekt darauf abgestimmten schwarzen Alufelgen machen aus der geländegängigen G-Klasse einen richtigen Blickfang. Der Clou ist das spezielle Glashubdach und fertig ist ein Fahrzeug, das man unbedingt haben muss.
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Wie kommen die Waren zur Schiene und wie von dort wieder weg? Keine Frage, ein LKW muss her, die grauen G5 sind ideale, verlässliche Transporter der DR.
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Er ist ohne Zweifel eines der wenigen Automobile, die in den Köpfen ganzer Generationen hängen geblieben sind - der G 5. Mehr als 20 Jahre war der mittelschwere Transporter ein wichtiger Bestandteil der Volkspolizei und der Volksarmee der DDR. Ursprünglich als Waggonfabrik errichtet, wurde der Fahrzeugbau Schumann G.m.b.H. 1932 für Lastwagen-, Omnibus- und Sonderaufbauten bekannt. Dennoch war die kleine und findige Konstruktionsabteilung im Werdauer LOWA-Werk kräftemäßig nicht in der Lage, die komplette Konstruktion dieses neuen LKW-Typs zu stemmen. Eine Lösung dieses Problems ergab sich am 1. April 1951 mit Gründung des VEB IFA Forschungs- und Entwicklungswerkes (FEW) in Chemnitz, aus Resten der einstigen Ideenschmiede der Auto Union. Vereinigt als Zentrales Entwicklungs- und Konstruktionsbüro (ZKB) unter Schirmherrschaft der VVB Fahrzeugbau (IFA) vereinigter Automobilfabriken, stand nun die Schaffung eines Lastkraftwagens für 3,5 T Nutzlast im Gelände und 5 T im Straßenverkehr auf dem Programm. Das Projekt »G 5« ward geboren, ein Allrader mit Geländetauglichkeit ohne Grundlage aus vorhandenen Automobilmarken. Ende 1951 waren die konstruktiven Vorarbeiten bereits abgeschlossen. Allerdings erschwerte der übliche Ablauf engagierter Fahrzeugprojekte der DDR die weitere Produktion: akuter Mangel an Materialien und fehlende Arbeitskräfte. Der erste Prototyp rollte so erst 1952 aus den Werkshallen. Vorgesehen war der mit »G« für Gelände und »5« für die Nutzlast 5 t bezeichnete LKW hauptsächlich für den militärischen Einsatz. Wie alle Fahrzeuge der DDR war auch dieser LKW im Baukasten-System angelegt und geplant und so konnte aus einer Vielzahl zusätzlicher Anbauvorrichtungen ausgewählt werden. Der dreiachsige Langhauber mit 120 PS war allradangetrieben (6x6), die Vorderachse konnte jedoch abgeschaltet werden (6x4). Die wenig anspruchsvolle Ausführung sowie die geringe Nutzlast im Vergleich zum hohen Eigengewicht trugen dazu bei, dass in den Jahren 1955 bis 1957 nur gerade einmal 20 Exemplare ins Ausland abgesetzt werden konnten. Weder die kaum bekannte Marke »IFA« noch die nichtssagende Bezeichnung »G 5« konnte einen Wiedererkennungswert erzielen. Die dadurch geplatzten Exportchancen und ein stagnierender Absatz bei der NVA führte Mitte der 50er-Jahre zu einer plötzlich auf zivile Bedürfnisse abgerichteten Verwendung des G 5. Eine bis dahin noch nicht gekannte Entwicklung von Aufbauformen für Bauwirtschaft und Kommunen fand statt. Dennoch blieb der Dreiachser ein wichtiges Standbein der NVA, ebenso wie für das Kraftfahrzeugwerk »Ernst Grube« in Werdau. Die Robustheit der einstigen DDR-Fahrzeuge ist ebenfalls legendär. Bemerkenswert dabei ist, dass sich in den 26 Jahren nach Einstellung des G 5 noch immer 126 Fahrzeuge des Werdauer Fabrikats in den Reihen der stets bestens ausgerüsteten Armee befanden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass selbst heute noch fahrtüchtige Exemplare zu finden sind. Das Modell dieses legendären Fahrzeugs erscheint in den Baujahren 1959 mit dem typischen 12-Rippen-Grill (Übergangsmodell) sowie mit dem 7-RippenGrill des Baujahres 1960 (beide Fahrzeuge tragen die interne Typbezeichnung G 5/2). Die Miniaturen sind mit einer Stahlpritsche auf kurzem Rahmen ausgestattet.
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Trinkwasserwagen des DRK Hilfszuges der DDR. Als einzige überregional aufgestellte Einheit des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland war der DRK Hilfszug von 1953 bis 2007 unverzichtbar. Zu seinen Teileinheiten zählten Bereiche des Sanitätsdienstes, Betreuungsdienstes, Pflege- und Pflegehilfsdienstes, technischen Dienstes sowie die des Fernmeldedienstes. Dabei war der DRK Hilfszug sowohl in Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Einheiten des KatastrophenSchutzes als auch autark tätig.
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Summ, summ, summ…. In der DDR war man schon immer sehr erfinderisch, da man mit wenig, lange und effektiv auskommen musste. So wurde beispielsweise aus einem ausgemusterten Kofferfahrzeug aus NVA-Beständen ein Bienenwagen. Aufgrund seiner Größe, bot der Wagen viel Platz für Bienenvölker und war mobil und damit an verschiedenen Orten zur Bestäubung einsatzfähig. Natürlich konnte man so auch viel Honig ernten!
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Jede LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) in der DDR verfügte über Werkstattwagen. Die geländegängigen Fahrzeuge führten Schweißgeräte bis hin zu Gewindeschneidern und Ersatzmuttern mit, damit bei der Ernte auf den Feldern alles glatt lief, falls ein Traktor technische Probleme bekommen würde. Alle anfallenden Reparaturen wurden vor Ort auf den Feldern durchgeführt, damit die Ernte zu keiner Zeit gefährdet war.
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