Autos 1:87
Henschel-Hauber in Diensten von Union Transport Der Fuhrpark von Union Transport wächst – und die WIKING-Freunde wissen es zu schätzen. Der Traditionsmodellbauer lässt diesmal den Henschel HS 140 mit Kofferaufbau vorfahren. Gerade die mächtige Haube des Kasseler Kraftprotzes macht in den traditionsreichen Farben von Union Transporte einen soliden Eindruck. Inzwischen sind acht Modelle erschienen – und die Speditionsgeschichte ist noch lange nicht an ihrem Ende angelangt. Mit dem Henschel HS 140 schickten die Lkw-Bauer aus Kassel einst ihr erstes PS-starkes Nachkriegszugpferd auf die Straßen. WIKING realisiert damit in 1:87 eine völlige Neuentwicklung, nachdem die Konstruktion ganz dicht an den historischen Unterlagen vollzogen werden konnte. Das Fahrerhaus verfügt über die so typischen bauchigen Türen. Umfangreiche Gravuren von Heckfenster und Dachlüftern, aber auch an Kühlergrill und Motorhaube sind gut proportioniert. Der Kühlergrill verfügt über den typischen Henschel-Stern und wird sogar als separates Teil eingesetzt. Hinzu kommen der seitliche Henschel-Schriftzug und die erhabenen Haubenschnallen. Fahrerhaus rot, Inneneinrichtung staubgrau. Fahrgestell mit Felgen, Kotflügeln und Stoßstangen anthrazitgrau. Scheinwerfer silbern bedruckt. Kühlergrill mit silbernem Henschel-Stern. Türgriffe und Zierleisten gesilbert. Aufbau mit rotem Koffer und weißem Dach. Seitliche Kofferbedruckung mit „Union“-Schriftzug sowie Hinweis auf „Transport Betriebe“ in weißer Typografie mit schwarzem Schlagschatten. Rückleuchten rot abgesetzt.
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Bunte Gardinen für Pausbacken-Schlafkabine Mut zur Farbe – in den sechziger Jahren trauten sich die Speditionen zu mehr Hingucker-Wirkung. Davon profitierte auch die MAN Pausbacke der Leverkusener Spedition Braunegger, die nach ihrer Vorstellung 1960 den Verkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen zu prägen begann. Nach dem historischen Vorbild und Original-Vorlagen ist jetzt das klassische Frontlenker-Gespann mit Schmunzel-Kabine entstanden. Diesmal zieht das zweiachsige Zugfahrzeug den dreiachsigen Anhänger mit Schwingachse. Die zeitgenössische Gestaltung des typischen dunkelroten MAN-Kühlergrills mit dem Silberzierrat von Schriftzug und Leisten prägt die Pausbackenfront, an den Fahrerhausflanken sorgen die seinerzeit üblichen Gardinen der Schlafkabine für eine zeitgenössische Fernfahreraura. Selbst die Farbgebung wurde dem Vorbild angepasst. Fahrerhaus blau, purpurroter Kühlergrill mit silbernem Rahmen und Schriftzügen „MAN“ und „Diesel“ in silber. Inneneinrichtung grau. Pritsche blau, Verdeck in achatgrau. Fahrgestell mit Kardanteil und Trilexfelgen sowie heckseitige Kotflügel in melonengelb. Vordere Stoßstange melonengelb. Hintere Kabinenscheiben mit rotgelber Gardinenoptik bedruckt. Anhänger mit blauer Pritsche, Verdeck in achatgrau. Fahrgestell mit Schwingachse, Drehschemel und Deichsel melonengelb. Kotflügel in melonengelb. Rücklichter rot bedruckt.
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Das Henschel-Vorbild schafft es sogar auf den Prospekt-Titel Mit dem legendären dreiachsigen Anhänger mit Schwingachse nach Vorbild von Vidal hatte WIKING schon in den fünfziger Jahren einen Glücksgriff getan. Dieser Anhänger begeisterte ganze Generationen von Modellfreunden, weil er vorbildgerecht sämtliche Unebenheiten des Untergrunds ausgleichen konnte. Leichte Wellen auf der Tischdecke konnten beim Spiel schnell genommen werden! Jetzt schafft WIKING ein Wiedersehen mit dem Henschel-Frontlenker und dem Anhänger-Klassiker – neue und alten Formen ergänzen sich durch zeitgenössische Authentizität. Das Vorbild des Hängerzuges hatte es in den fünfziger Jahren sogar auf die Titelseite des Henschel-Prospektes geschafft. Die Fernfahrerkabine des 1:87-Modells verfügt natürlich über eine angedeutete Gardine, ansonsten erfreut sich der Kasseler Lkw einer filigranen Zierratbedruckung. Der Henschel HS 165 T steht für die zur Mitte der fünfziger Jahre beginnende Epoche von Frontlenkern. Mit dem „T“ hinterm Typenzeichen kürzelten die Kasseler Lkw-Bauer kurzerhand die hauberlose Bauweise der „Tramausführung“. Der HS 165 T folgte 1955 seinem nur zwei Jahre zuvor gebauten Vorgänger. Beide unterschieden sich lediglich durch den Kühlwassereinfüllstutzen, so dass das WIKING-Vorbild den späteren Vertreter zeigt, der bis 1961 vom Band lief. Fahrerhaus grünbeige, Kühlergrill schwarz und Inneneinrichtung elfenbein. Fahrgestell mit Kardanteil sowie Trilexfelgen oxidrot. Pritsche, Einlage und hintere Kotflügel grünbeige. Plane alpenblau. Fahrerhausfront mit schwarzem Kühlergrill sowie silbern bedrucktem Henschel-Stern und -Schriftzug. Fahrerhausseiten mit silbernen Zierleisten. Rückleuchten rot bedruckt. Silberne Scheinwerfer und orange Blinkleuchten, Stoßstange mit silbernen Zierstreifen. Hintere Fahrerhausverglasung mit blassgrüner Gardinenoptik. Anhänger mit Fahrgestell, Schwingachse, Drehschemel und Deichsel sowie Trilexfelgen oxidrot. Pritsche, Einlage und Kotflügelkanten grünbeige. Plane alpenblau.
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Louis Lucien Lepoix gab dem Henschel sein kubisches Gesicht Es waren die hundertfach ausgelieferten Serienfarben der Kasseler Lkw-Bauer: Wenn der Henschel HS 14/16 ausgeliefert wurde, war eine zweigeteilte Lackierung des kubischen Fahrerhauses kundenseitig nicht nur erwünscht, sie galt überdies als hochmodern – es war das Signal für den Aufbruch in die Sechzigerjahre. WIKING-Modellbaumeister Alfred Kedzierski hatte damals ganze Arbeit geleistet. Als Henschel 1961 zur IAA die neue Lastwagengeneration vorstellte, gehörte auch die zukunftsweisende Reihe von kubischen Fahrerhäusern dazu. Der französische Designer Louis Lucien Lepoix hatte sie entworfen und damit allen Henschel fortan ein wirkungsvolles Gesicht gegeben. WIKING miniaturisiert den gelungenen Pritschen-Lkw, der noch heute dank seiner runden Scheinwerfer und des optisch lächelnden Charakters Sympathie versprüht. Fahrerhausoberteil perlweiß, Fahrerhausunterteil mit runden Scheinwerfern quarzgrau. Sitzreihe anthrazitgrau. Fahrgestell mit Pritschenunterbau quarzgrau. Pritsche perlweiß mit quarzgrauem Einlegeboden. Kotflügel quarzgrau. Fahrerhausstirn mit silbernem Henschel-Schriftzug, Henschel-Stern und orangen Blinkern. Rückleuchten karminrot bedruckt.
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In den sechziger Jahren war Thörls Firnis unverzichtbar Ohne jenen Schutzanstrich lief in den fünfziger und sechziger Jahre nichts. Firnis war ein gängiges Produkt, das von den Ölwerken Thörl selbst vertrieben wurde. WIKING miniaturisiert den legendären Rundhauber mit der zeitgenössischen Werbegestaltung. Mit dem Magirus Sirius pflegen die Traditionsmodellbauer die berühmtesten Klassiker der Nachkriegsgeschichte. Der Lkw aus Ulmer Produktion mit dem einst donnernden luftgekühlten Deutz-Motor steht für eine ganze Generation von Lastwagen und prägte in den Nachkriegsjahrzehnten das Straßenbild Deutschlands. Rundhauberfahrerhaus und Pritsche mit Boden sonnengelb, Inneneinrichtung mausgrau. Fahrgestell mit Zughaken und Kardanteil reinorange. Felgen ebenfalls reinorange. Plane hellelfenbein. Kühlergrill reinorange bedruckt, Frontseitig Kühlergrillrahmen und Magirus-Logo in silber. Stoßstange und Kotflügel reinorange bedruckt. Scheinwerfer frontseitig handbemalt. Seitliches Thörl-Logo in Feuerrot und Hellelfenbein auf den Fahrerhaustüren. Planenbedruckung mit kreuzendem smaragdgrünem Streifen und negativem Schriftzug „Nimm den Firnis von Thörl“. Heckseitig ebenfalls zweifarbiges Thörl-Logo
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Rundhauber der Hamburger Spedition im Verteilerverkehr Nach dem Krieg sorgte das Vorbild des Magirus Rundhaubers für den verlässlichen Verteilerverkehr, dem sich die Hamburger Spedition schon in Vorkriegsjahren verschrieben hatte. Der Logistiker zählt nach seiner Gründung 1931 zu den ältesten Unternehmen der Hansestadt und pflegte einen illustren Fuhrpark großer Lkw-Marken. Mit 90 Jahren Speditions- und Logistikerfahrung verstehen sich die Hanseaten als Experten – egal, ob es um Sammelgut-, Container-, Gefahrgut- oder Kühltransporte geht. 1977 war es der bekannte Scania 111 LB, der schon damals für Frische im WIKING-Programm sorgte. Unlängst erinnerten der Henschel HS 14/16 und die MAN Pausbacke als Kofferauflieger an die große Zeit der Hamburger Spedition, nun macht der Rundhauber aus den beliebten WIKING-Sattelzügen modellbauerische Quartett komplett! Fahrerhaus rot. Inneneinrichtung rehbraun. Fahrgestell, heckseitige Kotflügel und Felgen rot. Gesilberte Scheinwerfer, Rückleuchten rot. Elfenbeinbeige Pritsche mit staubgrauem Einleger und verkehrsgrauer Plane. Seitliche Bedruckung mit Schriftzug „Hamburger Spedition“. Planenstirn mit elfenbeinbeige abgesetzter Fläche und rotem Speditionsschriftzug.
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Die „Neue Generation“ – ein kompakter Allrounder mit Kipper Der zweiachsige Kipper von Mercedes-Benz war so etwas wie der Brot-und-Butter-Lkw der siebziger Jahre. 1973 war in Wörth die technisch und optisch von Grund auf erneuerte Modellreihe „Neue Generation“ vorgestellt worden, die fortan nur noch als „NG“ Verbreitung fand. Die modulare Bauweise in der Nachfolge der kubischen Baureihe machte mittlere und schwere Gewichtsklassen mit ein- und demselben Grundmodell möglich. Die Kapazität der Produktion in Wörth war schon von 1969 an schrittweise auf bis zu 100.000 Einheiten jährlich erhöht worden. Doch schon 1975 überschritt Mercedes-Benz diese Marke mit dem Bau von 105.200 Lastwagen – die „NG“-Serie war im Markt angekommen. Die 1973 begonnene hochflexible Produktion, strikt nach dem konzipierten Baukastensystem, sollte Mercedes-Benz auf Baustellen unverzichtbar machen. Fahrerhaus sowie Pritsche mit Heckklappe und Kipphaken currygelb. Inneneinrichtung olivgrün. Fahrerhausunterteil sowie Kühlergrill schwarz. Fahrgestell mit Kardanteil sowie Felgen oxidrot. Scheibenwischer, Haltegriffe und Fensterumrandung am Fahrerhaus schwarz bedruckt. Seitliche Türgriffe und Fensterumrandungen ebenfalls schwarz. Kühlergrill mit silbernem Mercedes-Benz-Stern. Rücklichter verkehrsrot
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Die Männer von Aug. Alborn und ihr Rundhauber Die Dortmunder Schwertransportspezialisten von August Alborn hatten im Industriezentrum des Reviers alle Hände voll zu tun, ihre Mammutladungen sicher an die Adressaten zu bringen. Genügend Einsatzzwecke gab es allemal und bei August Alborn präsentierte man in den Sechzigerjahren bereits eine breite Typenpalette – dort reihte sich der Rundhauber ein. Der charaktervolle Ulmer war zweifellos der Sympathieträger der Wiederaufbaujahre. Das ansprechende Design jenes Jahrzehnts bedeutete Zeitgeist – die runde Haube zählte dazu. WIKING hat den Magirus-Deutz Rundhauber in den zeitgenössischen Farben von August Alborn auf den Weg gebracht und damit den modellbauerischen Fuhrpark ein weiteres Mal erweitert. Die Pritsche ist selbstverständlich aufstellbar und die freischwingende Heckbracke öffnet sich dabei von allein. Fahrerhaus sowie Kipperpritsche mit Heckbracke kieferngrün. Inneneinrichtung schwarz. Fahrgestell mit Kardanwelle sowie Trittstufen am Fahrerhaus, aber auch vordere Kotflügel, Zwischenrahmen mit Zylinder kieselgrau. Außenspiegel und Peilstangen kieferngrün. Felgen karminrot. Türenbedruckung mit weißer Firmenanschrift von August Alborn.
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Rundhauber war Sympathieträger der Wiederaufbaujahre Der Rundhauber war der Sympathieträger der Wiederaufbaujahre. Organisches Design jenes Jahrzehnts bedeutete Zeitgeist – die runde Haube zählte dazu. Und dann sollte auch die Bicolor-Gestaltung frische Farbe in den Alltag der fünfziger Jahre bringen. Der Magirus-Deutz Rundhauber mit kurzem Radstand und Kipper gehörte zu den Beschleunigern des Wirtschaftswunders in Deutschland – ein verlässlicher Diener im harten Baustellenalltag. Überall setzten die zumeist kleinen Baufirmen auf diesen kompakten Kipper und wussten dabei den luftgekühlten Heuler aus Ulm zu schätzen. WIKING hat den Magirus-Deutz Rundhauber mit einem neuen Fahrgestell und neuer Pritsche auf den Weg gebracht. Die Pritsche ist selbstverständlich aufstellbar und die freischwingende Heckbracke öffnet sich dabei von allein. Fahrerhaus mit Motorhaube sowie Kipperpritsche mit Heckbracke hellgrün. Inneneinrichtung dunkel-achatgrau. Fahrgestell mit Kardanwelle sowie Trittstufen am Fahrerhaus, aber auch vordere Kotflügel, Zwischenrahmen mit Zylinder, Außenspiegel, Peilstangen und Felgen grasgrün. Türgriffe und Zierleisten sowie seitlicher Magirus-Deutz-Schriftzug, aber auch frontseitiger Rahmen mit Magirus-Logo silbern bedruckt. Stoßstangenleiste silbern aufgedruckt. Rückleuchten rot.
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So brachte Leonhard Weiss Sand und Ziegel zur Baustelle Leonhard Weiss – bereits 1900 gegründet – ist als Bauunternehmer in den Wirtschaftswunderjahren der Bundesrepublik dynamisch unterwegs gewesen und hat sich dabei auf die zuverlässigen luftgekühlten Magirus aus Ulm verlassen. Der Eckhauber der sechziger Jahre gilt heute noch als typischer Vertreter jener Zeit, als die wendigen Baustofftransporter im Ganztageseinsatz unterwegs waren, um die Baustelle zu versorgen. Der Eckhauber mit kurzem Radstand und Kipper gehörte zu den Beschleunigern des Wirtschaftswunders in Deutschland – er sorgte für Sand und Ziegel. Genauso wie bei Leonhard Weiss setzten die Baufirmen auf diesen kompakten Kipper und wussten dabei den luftgekühlten Heuler aus Ulm zu schätzen. WIKING hat den Magirus Eckhauber mit einem neuen Fahrgestell und neuer Pritsche auf den Weg gebracht, um auch in der unteren Gewichtsklasse eine modellbauerische Lücke zu schließen. Die Pritsche ist selbstverständlich aufstellbar und die freischwingende Heckbracke öffnet sich dabei von allein. Fahrerhaus mit Motorhaube sowie Pritsche und heckseitige Klappe honiggelb. Inneneinrichtung mit Lenkrad sowie Fahrgestell und Kardanwelle schwarz. Vordere Kotflügel mit Scheinwerferleiste sowie Trittstufe am Fahrerhaus verkehrsgrau. Zwischenrahmen und Zylinder schwarz. Felgen silbern. Seitliche Türgriffe und Zierstreifen gesilbert. Auf den Türen Schriftzug und Firmenlogo von Leonhard Weiss Bauunternehmung weiß und schwarz. Auf den Haubenflanken gesilberter Magirus-Deutz-Schriftzug mit Griffen sowie drei schwarzen Schnallen. Kühlergrill mit silbern bedrucktem Magirus-Logo. Zierleiste auf der Stoßstange sowie Scheinwerfer gesilbert. Rückleuchten rot bedruckt. Spritzling mit Außenspiegel und Peilstangen schwarz beigelegt.
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In den sechziger Jahren war Thörls Firnis unverzichtbar Ohne jenen Schutzanstrich lief in den fünfziger und sechziger Jahre nichts. Firnis war ein gängiges Produkt, das von den Ölwerken Thörl selbst vertrieben wurde. WIKING miniaturisiert den legendären Rundhauber mit der zeitgenössischen Werbegestaltung. Mit dem Magirus Sirius pflegen die Traditionsmodellbauer die berühmtesten Klassiker der Nachkriegsgeschichte. Der Lkw aus Ulmer Produktion mit dem einst donnernden luftgekühlten Deutz-Motor steht für eine ganze Generation von Lastwagen und prägte in den Nachkriegsjahrzehnten das Straßenbild Deutschlands. Rundhauberfahrerhaus und Pritsche mit Boden sonnengelb, Inneneinrichtung mausgrau. Fahrgestell mit Zughaken und Kardanteil reinorange. Felgen ebenfalls reinorange. Plane hellelfenbein. Kühlergrill reinorange bedruckt, Frontseitig Kühlergrillrahmen und Magirus-Logo in silber. Stoßstange und Kotflügel reinorange bedruckt. Scheinwerfer frontseitig handbemalt. Seitliches Thörl-Logo in Feuerrot und Hellelfenbein auf den Fahrerhaustüren. Planenbedruckung mit kreuzendem smaragdgrünem Streifen und negativem Schriftzug „Nimm den Firnis von Thörl“. Heckseitig ebenfalls zweifarbiges Thörl-Logo.
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WIKING-Chef hätte seine Freude am Overstolz-Henschel Solche Geschichten schreibt WIKING – und die Markenfreunde wissen es zu schätzen. Jetzt fährt der Henschel HS 14/16 mit dem Fahrerhaus in den Farben von Union-Transport und dem Kofferaufbau in zeitgenössischer Overstolz-Optik ins Programm. Die legendären Glimmstängel von Overstolz gingen auf dem Schreibtisch von Fritz Peltzer nie zur Neige – WIKING-Freunde wissen um Peltzers Leidenschaft. Der einstige WIKING-Gründer und leidenschaftliche Raucher war auf Overstolz eingeschworen. Bereits anlässlich des Jubiläumsjahres „75 Jahre Verkehrsmodelle“ erinnerte WIKING mit einem T1 nach Original-Vorbild an die Lieferflotte des Overstolz-Dienstes. Jetzt folgt der passende Lkw als Themen-Pendant dazu – Fritz Peltzer hätte seine Freude daran und allein für die Idee sicher ein Schmunzeln übrig. WIKING-Enthusiasten kennen das Thema Union-Transport seit langer Zeit, so dass diese modellbauerische Ergänzung gleich zweifachen Themenzugang besitzt. Fahrerhausoberteil karminrot, Fahrerhausunterteil schwarz. Fahrgestell mit Kardanwelle sowie Felgen und hintere Kotflügel schwarz. Inneneinrichtung schwarz. Koffer mit Dach und Türen perlweiß. Fahrerhausstirn mit silbernem Henschel-Schriftzug, Henschel-Stern und Scheinwerfern. Blinker orange bedruckt. Fahrerhausdach weiß bedruckt, Türgriffe gesilbert. Koffer mit schwarzem Stirn-Schriftzug „Union-Transport“. Seitliche Kofferflanken mit mehrfarbiger „Overstolz-Cigaretten“-Optik.
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Mit luftgekühltem Heuler und explosiver Fracht unterwegs In den Wirtschaftswunderjahren gab es für Sprengstofftransporte vielfältige Einsatzzwecke – ganz gleich ob beim Autobahn- oder Tunnelbau. WIKING miniaturisiert den dreiachsigen Magirus Eckhauber mit Plane und zeitgenössischer Gestaltung. Der Lkw aus Ulmer Produktion mit dem einst donnernden, luftgekühlten Deutz-Motor steht für eine ganze Generation von Lastwagen und prägte in den Nachkriegsjahrzehnten das Straßenbild Deutschlands. Fahrerhaus mit Fahrgestell, Kardanwelle, Felgen und Pritsche leuchtrot. Plane beige mit seitlichen Gefahrgut-Zeichen sowie Schriftzug für Explosionsgefahr. Vordere Stoßstange sowie heckseitige Pritschenbedruckung mit schwarzgelber Warnschraffur.
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Als das Dortmunder Export-Bier in die Ferngebiete reiste Die Dortmunder Union-Brauerei zählte in den fünfziger und sechziger Jahren zu den größten Brauereien nicht nur im Revier, sondern in der gesamten Bundesrepublik. Keine andere Brauerei konnte damals so rasch wachsen wie die Union, die dementsprechend auch ihr Bier – Dortmunder Export versteht sich – weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalen expedierte. Dazu kam der Mercedes-Benz LP 333 gerade recht, weil er natürlich über optimale Frachtvoraussetzungen dank idealer Gewichtsreserven verfügte. Das Modell des Mercedes-Benz LP 333 mit doppelter Vorderachse erfreut sich seit seiner Vorstellung aus neuen Formen großer Beliebtheit und zählt im WIKING-Programm inzwischen zu den begehrtesten Klassikern. Und natürlich schreibt WIKING auch hierzu eine besondere Geschichte, denn der legendäre Modellbaumeister Alfred Kedzierski gab dem 87-fach miniaturisierten Pullman-Frontlenker mit der doppelten Vorderachse schon zu Beginn der 1960er-Jahre eine Miniaturgestalt. Allein WIKING-Gründer Friedrich Peltzer fand kein Gefallen an der modellbauerischen Idee und lehnte die Umsetzung ab. Jetzt schafft WIKING sichtbare Fakten und lässt den miniaturisierten „Tausendfüßler“ in Anlehnung an das Kedzierski-Muster aus neuen Formen entstehen. Der „Tausendfüßler“ mit doppelter Vorderachse entstand zum Ende der 1950er-Jahre als Notlösung aufgrund der Seebohmschen Gesetze. Nur durch die dritte Achse war es möglich, einen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 16 Tonnen zu bauen. Fahrerhaus mit Kühlergrill und Pritsche weiß. Inneneinrichtung anthrazitgrau, Lenkrad weiß. Fahrgestell mit Kardanteil schwarz. Felgen, Stoßstange mit Doppelkotflügeln vorne und hinten verkehrsrot. Verdeck lichtgrau. Kühlergrill mit Rahmen und Scheinwerferringen sowie mit mittiger Zierleiste und Mercedes-Benz-Stern gesilbert. Fahrerhaus mit rotem Zierstreifen sowie mit seitlich silbernen Zierleisten und Türgriffen. Blinker orange. Stoßstange mit gesilberter Seitenzierleiste, Scheinwerfer vorn per Hand gesilbert. Heckseitige Rücklichter verkehrsrot bedruckt. Auf den Türen Union-Logo sowie seitlich roter Pritschenschriftzug „Dortmunder Union-Bier“. Auf dem Pritschenheck roter Schriftzug „Union-Bier“. Dachstirn mit rotem Schriftzug „Union-Bier“ sowie in der Wortmitte zweifarbiges Union-Logo.
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Pullman-Tanker bringt den Esso-Flugkraftstoff aufs Rollfeld WIKING miniaturisiert bundesdeutsche Flughafen-Geschichte: Gleich nach Kriegsende gehörte Esso zu den führenden und von den Alliierten protegierten Kraftstoffanbietern in der jungen Bundesrepublik. Dementsprechend erhielten sie von Beginn an Zugang zu den Flughäfen, um dort die Flugkraftstoffversorgung erst für den militärischen und dann für den zivilen Betrieb zu sicherzustellen. Zahlreiche Gespanne unterschiedlicher Hersteller waren im feuerroten Esso-Auftritt der fünfziger Jahre unterwegs – allesamt mit dem internationalen Markenzeichen von Esso Aviation Products. Dazu zählte auch das Tankwagengespann mit der Pullman-Zugmaschine von Mercedes-Benz, damals waren Frontlenker vielerorts ein Novum. Die Pullman-Fahrgestelle fanden zur Kraftstoffversorgung später europaweit auf vielen Airports ihre Verwendung. Fahrerhaus mit Fahrgestell, Kardanwelle sowie Stoßstange, vordere Doppelkotflügel, hintere Kotflügel sowie Öltank mit Grundplatte, aber auch Felgen in Esso-rot. Kühlergrill schwarz mit silberner Bedruckung von Zierleisten und Mercedes-Benz-Stern. Inneneinrichtung anthrazitgrau. Lenkrad hellelfenbein eingesteckt. Zierleisten am Fahrerhaus gesilbert, vordere Blinker signalorange. Dreifarbiges Esso-Logo auf den Fahrerhaustüren. Heckleuchten karminrot bedruckt. Seitliches Logo „Esso Aviation Products“ auf den Tankseiten. Anhänger mit Fahrgestell, Drehschemel sowie Kotflügel, Deichsel und Öltank mit Grundplatte Esso-rot. Rückleuchten karminrot. Seitliches Logo „Esso Aviation Products“.
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Günstige Achslastverteilung war nur ein kurzer Vorteil WIKING hat der Pullman-Generation ein modellbauerisches Denkmal gesetzt – ganz vorn der Mercedes-Benz LP 333 mit doppelter Vorderachse. Der „Tausendfüßler“ von Mercedes-Benz markiert den Beginn der logistischen Wertschätzung von Frontlenker-Lkw, die seinerzeit weit hinter den Haubern zurücklagen. Schon in den sechziger Jahren hatten sich die Traditionsmodellbauer allein für die Pullman-Zugmaschine mit kurzer Kabine entschieden, WIKING hatte dann 2019 auf Basis historischer Muster des legendären Modellbaumeisters Alfred Kedzierski nachgelegt und den „Tausendfüßler“ mit Fernverkehrskabine miniaturisiert. Mercedes-Benz hatte den ungewöhnlichen Lkw mit doppelter Vorderachse zum Ende der 1950er-Jahre als Notlösung aufgrund der Seebohmschen Gesetze gebaut. Nur durch die dritte Achse war es möglich gewesen, einen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 16 Tonnen zu bauen. 1960 wurde das zulässige Gesamtgewicht für zweiachsige Lastwagen dann wieder von 12 auf 16 t erhöht. Deshalb lief der LP 333 nur von 1958 bis 1961 vom Band. Es entstanden insgesamt 1833 Fahrzeuge, 354 davon im letzten Produktionsjahr. Fahrerhaus und Pritsche sowie Kühlergrill grasgrün mit gesilbertem Zierrat. Inneneinrichtung rubinrot. Scheinwerfer per Hand gesilbert. Lenkrad hellelfenbein eingesetzt. Fahrgestell mit Kardanteil und Felgen oxidrot, Stoßstange mit Doppelkotflügel grasgrün. Verdeck lichtgrau. Anhänger mit oxidrotem Fahrgestell, grasgrüner Pritsche und lichtgrauem Verdeck. Einlegeboden grasgrün, Felgen oxidrot. Fahrerhaus mit gesilberten Zierleisten und Türgriffen sowie orangen Blinkern. Rückleuchten rot bedruckt.
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Ruhr Intrans setzte beim Clark-Transport auf Tausendfüßler Der Fuhrpark von Ruhr Intrans, der einst Lizenz nehmenden Deutschland-Dependance von Clark-Gabelstapler, wächst und entwickelt sich damit zu einem typischen WIKING-Themenzyklus. Angefangen hatte alles, als Modellbaumeister Alfred Kedzierski gleich zu Beginn der Fünfzigerjahre den Clark Gabelstapler in 1:25 geschaffen hatte. Gut 65 Jahre später war daraus ein Filigran-Stapler in 1:87 entstanden, der an die Hubgerätegeneration der Nachkriegsjahre erinnert. Und nun kommt nach Originalaufnahmen aus den späten Fünfzigerjahren auch noch der Tausendfüßler hinzu! In korallenroten Markenfarben versteht sich. Der Mercedes-Benz LP 333 hatte sich dem Clark-Lizenznehmer im Ruhrgebiet angesichts seines ausgedehnten Ladevolumens angedient und wurde für vielfältige Aufgaben von Ruhr Intrans eingesetzt. Vom Revier aus fuhr der Clark-Lkw mit der charakteristischen vorderen Doppelachse durch die ganze Bundesrepublik, um Waren für die Produktion zu besorgen. Die WIKING-Historie ist gerade in Sachen Clark eine besondere geworden, denn inzwischen ist die Themenreihe komplettiert: Zum Clark-Stapler gab es bei WIKING den Mercedes-Benz Pullman als Zugmaschine mit Auslieferungstieflader und unlängst den Mercedes-Benz L 319 als Service-Fahrzeug. Das neue Quartett ist damit voller modellbauerischer Zeitgeschichte – natürlich à la WIKING! Karosserie korallenrot, eisengraue Inneneinrichtung mit perlweißem Lenkrad. Fahrgestell mit Kardanwelle und Felgen korallenrot. Silberne Kühlergrillbedruckung mit gesilberten Zierleisten und Mercedes-Benz-Stern. Umlaufende perlweiße Fahrerhaus-Bauchbinde. Weiß/Perlweiße Pritschenbedruckung mit Schriftzug Clark-Stapler. Außerdem Stapler-Silhouettenzeichnung auf den Pritschenseiten. Frontscheinwerfer per Hand gesilbert, Blinker orange bedruckt. Heckseitige Rücklichter verkehrsrot.
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Das kubische Gespann der Spedition „Transit Transport 7111“ Wenn schon eine Lkw-Flotte, dann mit dem Mercedes-Benz Stern! So ging auch in den siebziger Jahren die Flensburger Spedition „Transit Transport 7111“ mit dem kubischen Gespann auf Tour und löste damit nach und nach die Pullman-Generation ab. Der zweiachsige Lkw zog einen für die damalige Zeit typischen dreiachsigen Anhänger. Mehr noch: Auch typisch war für „Transit Transport 7111“ nicht nur der blaue Lkw-Lack, sondern auch die deutliche Speditionserkennung oberhalb der Fahrerhausstirn, die WIKING jetzt zeitgenössisch ausführt. 1947 hatte Heinrich Peter Petersen am Flensburger Hafen die Spedition gegründet, 1962 wurde eine neue Speditionsanlage in der Schleswiger Straße in Flensburg eröffnet. Der Tausendfüßler war damals der erste Hängerzug von Spediteur Petersen – WIKING hatte ihn bereits vor einiger Zeit in die Serie gebracht. Fahrerhaus enzianblau, schwarzer Kühlergrill mit gesilbertem Zierrat und Mercedes-Benz-Stern. Inneneinrichtung lichtgrau. Scheinwerfer per Hand gesilbert. Fahrgestell mit Kardanteil sowie Stoßstange mit Doppelkotflügel karminrot. Pritsche enzianblau, Verdeck kieselgrau. Einlegeboden silber, Felgen karminrot. Fahrerhaus mit gesilberten Zierleisten und Türgriffen. Fahrerhaustüren mit Logo „TTF 7111“. Seitliche Pritschenbedruckung mit weißem Schriftzug „Transit Transport Flensburg“. Verdeckspitze mit Ziffern „Transit Transport 7111“ sowie Firmenlogo auf blauem Grund. Anhänger mit enzianblauer Pritsche und kieselgrauem Verdeck sowie karminrotem Fahrgestell, Drehschemel, Schwingachse und Felgen. Pritscheneinlage silber. Seitliche Pritschenbedruckung mit weißem Schriftzug „Transit Transport Flensburg“. Heckseitig weißer Schriftzug „7111“ mit rot bedruckten Rückleuchten.
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Mit dem Zweitakter fuhr Büssing zum Kunden Wenn es der Büssing-Kundendienst eilig hatte, musste damals der DKW Schnelllaster herhalten. Wendig und kompakt konnten die Braunschweiger Monteure rasch den Einsatzort erreichen. WIKING ergänzt damit die Serie von historischen Modellen nach Vorbildern in den Büssing-Werksfarben. Entstanden ist bis heute eine eindrucksvolle Reihe von zeitgenössischen Miniaturen, die an die große Zeit von Büssing im Zeichen des Braunschweiger Löwen erinnern. Von 1955 bis 1962 wurde der DKW-Schnelllaster als Typ 3 mit einem Dreizylindermotor mit 896 Kubikzentimetern und 32 PS gebaut. Der DKW Schnelllaster 3=6 entsteht als kompakter Kastenwagen und schafft damit einen Brückenschlag in die Jahre des Wiederaufbaus nach dem Krieg – die große Zeit von Büssing! Der DKW Transporter galt beim Büssing-Kundendienst als wendiges Fahrzeug für die ersten Transportaufgaben im nahen Liefer- und Verteilerverkehr. Das Vorbild wurde auch deshalb als 3=6 bezeichnet, weil sein Motor laut recht mutiger Werbezeilen der damaligen Auto Union „drei Kraftimpulse pro Kurbelwellen-Umdrehung, genau wie beim Sechszylinder-Viertakter“ sicherstellte. Karosserie hellrotorange, Inneneinrichtung kieselgrau. Fahrgestell und Lenkrad schwarz. Seitlicher Büssing-Schriftzug mit Markenzeichen und Kundendienst-Hinweis kobaltblau aufgedruckt. Türgriffe, Zierleisten und DKW-Ringe vorn gesilbert. DKW-Schriftzug 3=6 silbern bedruckt. Fensterrahmen schwarz gehalten. Seitliche Türgriffe sowie Zierleisten silbern. Rücklichter rot bedruckt.
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So gelangten die Kabeltrommeln aus Rheydt zur Baustelle Der Boom des Telefonnetzes in der Bundesrepublik begann Ende der Sechzigerjahre. Unvermeidbar waren die mächtigen Transportgespanne mit Kabeltrommeln, die in aufgebaggerten Gräben kilometerweise verschwanden. Auf den Flanken der hölzernen Riesenrollen war der Hersteller zu lesen: Kabelwerke Rheydt. Als Transportfahrzeug war der Hanomag-Henschel aktuell, hatten sich die beiden Unternehmen aus Hannover und Kassel doch gerade zusammengeschlossen. Tatsächlich bedeuten diese Lkw bis heute deutsche Nachkriegsgeschichte. Unabhängig voneinander hatten Hanomag und Henschel nach dem zweiten Weltkrieg die Automobilisierung Deutschlands vorangetrieben und den tonnagehungrigen Wirtschaftswunderjahren buchstäblich auf die Räder geholfen. Während Henschel in Kassel für schwere Lkw stand, deckte Hanomag die darunter liegende Tonnenklasse ab. Mit dem 1. April 1969 integrierte Rheinstahl die Nutzfahrzeugsparten aus den beiden Unternehmen Hanomag und Henschel in die soeben gegründete Hanomag-Henschel-Fahrzeugwerke GmbH. Daimler-Benz erwarb zugleich zunächst 51% der Anteile, stockte sie aber nur ein Jahr später auf 100% auf. Damit war in der Regie der Stuttgarter ein leistungsfähiger „Full-Liner“ entstanden. Fahrerhausoberteil papyrusweiß, Fahrerhausunterteil hellblau. Inneneinrichtung anthrazitgrau. Fahrgestell mit Kardanteil und hinteren Doppelkotflügeln hellblau. Hochbordpritsche papyrusweiß mit silbernem Einlegeboden. Front mit silbernem Hanomag-Henschel-Schriftzug und Zierleiste. „Seitliche Blinker orange bedruckt. Kabeltrommelseiten saphirblau mit weißem „Rheydt“-Schriftzug, Kabeltrommelhalter in Holzoptik.
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Scania mit Hochbordpritsche mit großer Verkaufsrelevanz Genau in dieser weiß-himmelblauen Farbkombination warb Scania in den Siebzigerjahren für die Frontlenker-Generation der Typenreihe „110“. Tatsächlich besaß die Hochbordpritsche eine verkäuferisch hohe Relevanz, weil Scania damit in den skandinavischen Kernmärkten punkten konnte. WIKING reagierte mit einem entsprechenden Fahrerhaus, das sehr bewusst die zweifarbige Gestaltung von Kabine und Dach vorsah. So wurde man der gestalterischen Vorbildpraxis gerecht. Die Traditionsmodellbauer setzten die Scania-Frontlenker-Generation in zahlreichen Kombinationen als Hängergespann und Sattelzug ein. Später half den Modellbauern, dass 1975 die neue Typenreihe „111“ optisch lediglich nuancierten Facelift-Charakter besaß, so dass 1977 bei WIKING analog dazu die Typenaktualisierung Einzug hielt und für eine Modellvielfalt bis weit in die Achtzigerjahre sorgte. Fahrerhaus sowie Fahrgestell mit Kardanteil weiß. Vordere Stoßstange und Kotflügel himmelblau. Inneneinrichtung blaugrau. Hochbordpritsche und Felgen himmelblau. Pritscheneinlage blaugrau. Fahrerhausfront mit „Scania“-Schriftzug und Typenbezeichnung „111“ silbern bedruckt, Kühlergrillrippen himmelblau abgesetzt. Türgriffe gesilbert, Blinker orange bedruckt. Scheinwerfer per Hand gesilbert. Rückleuchten rot bedruckt.
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Kubische Generation kam in Werbegenuss der 1970er-Jahre Die kubischen Fahrerhäuser haben eine ganze Generation geprägt, nachdem WIKING sie bereits in den 1960er-Jahren in den unterschiedlichen Baureihen miniaturisierte. Und die Vorbilder, die heute so authentisch erscheinen, stehen für die neue farbige Werbewelt der 1970er-Jahre, die sich auf Pritsche und Plane wiederfand. So miniaturisiert WIKING das Vorbild nach der Gestaltung der Firma Van Leer Verpackungen und spendiert dem Mercedes-Benz 1317 einen wirkungsvollen zeitgenössischen Auftritt. Fahrerhaus und Pritsche in blau gehalten, Kühlergrill schwarz. Inneneinrichtung anthrazitgrau. Fahrgestell und Kardanteil sowie hintere Kotflügel und Felgen oxidrot. Kühlergrill mit gesilbertem Zierrat und silbernem Mercedes-Benz-Stern. Blinker vorn signalorange bedruckt. Postgelbe Plane mit blauem Schriftzug und Logo „Van Leer Verpackungen“. Scheinwerfer per Hand gesilbert
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Der kleine Bruder der Neuen Generation von Mercedes-Benz Und nun der kleine Bruder: Der MB NG fuhr einst bei der Gevelsberger Spedition Schmidt und galt als Garant für die turnusmäßige Auslieferung der sperrigen Güter. WIKING miniaturisiert den Frontlenker der siebziger Jahre und stellt damit den bereits bekannten Fernverkehrsgespann ein weiteres Kurzstrecken-Pendant zur Seite. Es ist eines der großen Traditionsunternehmen der Logistikbranche: Ernst Schmidt gründete 1893 in Gevelsberg den gleichnamigen Speditionsbetrieb. Zunächst 1953 in Hamburg, dann 1954 in Bremen wurden die ersten Niederlassungen eröffnet. Die ersten Export-Sammelverkehre nach Europa und in den Nahen Osten erfolgten Mitte der sechziger Jahre. Der Fuhrpark – darunter der Büssing BS 16 und die MAN Pausbacke – umfasste schon in den achtziger Jahren rund 70 Fahrzeuge. Fahrerhaus sowie Pritsche graublau. Kotflügel und Fahrerhausunterteil sowie Fahrgestell mit Kardanwelle, aber auch Felgen karminrot. Silberner Kühlergrill, darunter gesilberte Frontscheinwerfer. Pritscheneinleger silbergrau, Inneneinrichtung schwarz. Fenstergraue Planen. Fahrzeugnummer „135“ an den Fahrerhausseiten. Fahrerhaus Front mit Schriftzug „Schmidt“, Pritschenseiten mit Schriftzug "Schmidt Spedition" sowie darunter laufender Streifen in hellblauer Optik. Heck mit Schriftzug „Schmidt“ und darunter laufenden hellblauen Streifen.
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„Glück Auf“ für den Mercedes-Benz mit Kohlenladung Genauso sahen sie aus – die Arbeitspferde des Wiederaufbaus, die das Straßenbild in den Wirtschaftswunderjahren maßgeblich prägten. In jener Zeit gab es kein Halten, alles war in Bewegung, und die Sehnsucht nach Komfort führte dazu, dass Mercedes-Benz Anfang der Sechzigerjahre die mittelschwere kubische Baureihe einführte. Die Frontlenker mit dem markanten, eckigen Fahrerhaus in Toastbrot-Optik boten ihren Fahrern endlich Platz, Übersicht und ein Minimum an Bequemlichkeit, was sie schnell zum Favoriten im Nah- und Werksverkehr machte. WIKING hat dieses Stück deutscher Industriegeschichte im Maßstab 1:87 miniaturisiert. Entstanden ist ein tiefschwarzes Modell, das seine Bestimmung auf den ersten Blick offenbart: den Transport von schwerer Kohlenladung. Die Vorbildlackierung in Schwarz war für diesen Einsatzzweck keine ästhetische Wahl, sondern pure Funktionalität. Der allgegenwärtige Kohlenstaub, der beim Beladen auf dem Zechengelände oder dem Güterbahnhof unweigerlich auf das Fahrzeug niederging, wäre auf jeder helleren Farbe sofort sichtbar gewesen. Auf dem tiefschwarzen Lack des Modells hingegen fällt er kaum auf, was den authentischen Charakter unterstreicht. Das Modell, nach Vorbild der mittelschweren kubischen Baureihe, überzeugt durch filigrane Details. Der markante Kühlergrill mit dem prominenten Mercedes-Stern, die präzise nachgebildeten Scheinwerfer und die korrekt dimensionierten Felgen zeigen die ganze Kunst des Formenbaus. Die Pritsche ist hochbordig ausgeführt, um die voluminöse, schwere Kohlenladung sicher aufzunehmen. Im Inneren der Ladefläche ruht ein täuschend echt wirkender Einsatz, der den Eindruck von gewichtiger Kohle erweckt. Dieses Fahrzeug war genau richtig für die Versorgung von lokalen Händlern oder größeren Gewerbebetrieben dimensioniert, die nicht direkt über einen Gleisanschluss verfügten. Mit dem „Glück Auf“-Logo auf den Türen steht der Mercedes-Benz dem Unimog in gleicher Gestaltung zur Seite. Fahrerhaus, Fahrgestell mit Kardanteil schwarz, Inneneinrichtung mausgrau. Karminrote Felgen. Fahrerhaustüren mit „Glück Auf“-Logo silbern bedruckt. Blinker orange bedruckt. Heckseitige Leuchten karminrot. Kühlergrill mit gesilberten Scheinwerfern. Kohleneinsatz anthrazitgrau.
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