Autos 1:87
Adenauer-Benz im edlen Farbauftritt Es ist eine Reminiszenz an die Kanzlerschaft von Konrad Adenauer – der erste Kanzler gab dem 300er seinen Kosenamen. Heute gilt der Klassiker als Rarität. Und die Reimporte aus dem Sonnenstaat Kalifornien zurück nach Europa machen eines deutlich: Deutschlands Staatskarosse der späten Fünfzigerjahre wurde in den USA auch in den edlen Farben geschätzt, die auf heimischen Straßen der Wirtschaftswunderjahre eher selten anzutreffen waren. Karosserie azurblau hell, Sitz und Lenkrad lachsrot. Kühlergrill sowie Stoßstangen aluminiumsilber lackiert. Fahrgestell mit Kardanwelle schwarzgrau gehalten. Felgen azurblau hell mit silberner Absetzung, Reifen mit Weißwandringen bedruckt. Kühlergrillflächen schwarz bedruckt. Umlaufend gesilberte Fensterrahmen sowie Zierleisten und Türgriffe. Heckseitig silbern bedruckter Mercedes-Benz-Stern und Typenschriftzug „300“ mit Kofferraumgriff und Kennzeichenbeleuchtung. Rückleuchten rot.
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Britisch edel: Chauffeur-Limousine mit den grauen Flanken Tiefes Schwarz der Karosserie, zwischen den geschwungenen Kotflügeln hellgraue Flanken: Im diesem edlen Auftritt lenkten einst Chauffeure den legendären Rolls Royce Silver Wraith über die Straßen Großbritanniens. Nur 1883 Vorbilder liefen bei Rolls Royce vom Band – der Silver Wraith war von den britischen Autobauern die erste Neukonstruktion nach dem zweiten Weltkrieg. Das nach deutscher Übersetzung „silberne Gespenst“ erfüllt WIKING mit dem modellbauerischen Charme der Fürstenhäuser – der Bicolorgestaltung gelingt die Aufwertung. WIKING-Gründer Friedrich Peltzer hatte zum Ende der Siebzigerjahre selbst automobile Recherche betrieben und die Klassiker der ersten Stunde ausgewählt. Dazu zählte auch der Rolls Royce Silver Wraith, der kurz darauf zusätzlich 160-fach miniaturisiert wurde. Karosserie schwarz mit Klarlackfinishing und seitlich grauer Flankenbedruckung. Inneneinrichtung lichtblau. Fahrgestell und Kühlergrill aluminiumsilber lackiert. Fensterumrandungen gesilbert, Rückleuchten rot bedruckt.
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Das schwedische Charakterauto mit dem mächtigen Buckel Freunde schwedischer Autoklassiker nennen ihn immer zuerst, wenn es um den eigenständigen Charakter geht. Der Buckel sollte ihn unverwechselbar machen. Kein anderer Volvo war im Design so differenzierend wie der PV 544. Kein Wunder also, dass seine Besitzer gestern wie heute als Liebhaber von wirklichen Charakterautos Wertschätzung erfahren. Karosserie beigegrau, Fahrgestell, Kühlergrill und Lenkrad in Schwarz gehalten. Inneneinrichtung hellelfenbein. Die Frontscheinwerfer sind transparent, die Heckscheinwerfer rottransparent eingesetzt. Die Felgen erscheinen beigegrau, die Stoßstangen sind aluminiumsilber lackiert. Bedruckung von Scheinwerferringen, Grillrahmen sowie Volvo-Schriftzug vorn. Seitliche Zierleisten auf den Kotflügeln sowie an der Motorhaube. Außerdem erscheinen die Türgriffe gesilbert. Heckseitig ist die Rückleuchtenfläche gesilbert, hinzu kommt der Schriftzug „Volvo PV544“
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Gewaltiger Hannoveraner Ketten-Kraftprotz Der Kettenschlepper K55 aus den Hannoveraner Hanomag-Werken, dessen Typenkennzeichen für den 55 PS starken Dieselmotor steht, besitzt in der Modellhistorie der WIKING-Chronologie eine einzigartige Alleinstellung: Er wurde bereits in den 1950er-Jahren im Maßstab 1:25 von den Berliner Modellbauern als reines Anschauungsmodell ausschließlich für Hanomag konzipiert. Beim Abnehmen der Haube war der Blick auf den nachgebildeten Motor freigegeben. Mehr noch fiel auf: Es war mehr als ungewöhnlich, dass Kettenfahrzeuge mit einem Lenkrad gesteuert wurden. Der Hanomag K55 war die seltene Ausnahme, denn ansonsten war die gelernte Hebelsteuerung an der Tagesordnung. Kein Wunder also, dass der K55 mit Räumschild – egal ob in Forst und oder auf der Baustelle – auch für die unerfahrenen Männer auf dem Fahrersitz leichter zu steuern war. Karosserie, Fahrgestell, Motorhaube sowie Inneneinrichtung hellblau. Ebenso Räumschild mit zugehöriger Hydraulik. Sitz, Lenkrad, Auspuff und Scheinwerfer schwarz eingesteckt. Ketten in schwarzgrau gehalten. Motorhaubenbedruckung mit weißen Schriftzügen „Hanomag“ und „K55“. Frontseitig mit Hanomag-Logo. Lüftungsgitter an der Motorhaube schwarz bedruckt. Heckseitig schwarzer Hanomag-Schriftzug auf dem Hydraulikrahmen. Scheinwerfer gesilbert.
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Hanomags Nachkriegs-Lkw in Hamacher-Diensten Die Berliner Spedition Harry W. Hamacher kennen WIKING-Freunde schon länger. Jetzt miniaturisieren die Traditionsmodellbauer den Hanomag HD5N nach dem gleichnamigen Vorbild. Schon in den dreißiger Jahren hatte Hanomag sich im Lkw-Bau versucht, der wirkliche Erfolg im zivilen Geschäft blieb jedoch aus. Stattdessen wurde 1948 auf Basis der Zugmaschine ST 100 ein Fünftonner entwickelt – die 100 PS reichten allerdings kaum aus. 1948/49 folgte dann mit zurückversetzter Vorderachse und verlängerten Radstand ein erwachsen gewordener Lkw vom Typ HD5N mit gleichem Motor. Nach zwei Jahren waren bescheidene 41 Fahrzeuge gebaut worden – deutlich zu wenig, um von einer wirtschaftlichen Produktion und weiteren Entwicklungschancen zu sprechen. Bei Hanomag konzentrierte man sich fortan auf die dann erfolgreichen 1,5 bis 3 Tonnen schweren Lkw. Fahrerhaus mit Kühlergrill sowie Flachpritsche ohne Bordwände im dunklen Schokobraun. Dach perlweiß, Sitz olivbraun. Fahrgestell mit Kardanteil sowie Felgen schwarz. Perlweiße Türbedruckung mit Berliner Firmenschriftzug „Harry W. Hamacher“. Kühlergrill schwarz, Hanomag-Schriftzug silbern bedruckt. Rückleuchten rot
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Büssing-Klassiker erinnert an Boomzeit der Ölheizung Auf Veteranentreffen ist der Büssing BS 16 L eine wirkliche Sympathiekundgebung für die einstigen Braunschweiger Lkw-Bauer. Ganz im Zeichen des Löwen fährt der letzte große Frontlenker aus Büssing-Produktion auch bei WIKING vor. Miniaturisiert und gestaltet wurde er nach dem Klassiker-Vorbild von Bruns, der damals die Heizkessel für die boomenden Ölheizungen transportierte und an die Klempnerbetriebe auslieferte. 1967 vorgestellt erhielt die Fernverkehrsversion 1968 jenes erhöhte Fahrerhaus, welches die von WIKING weiter gepflegte Traditionsmarke Roskopf zum Vorbild nahm. Als Büssing 1971 mehrheitlich von MAN übernommen wurde, war der BS 16 L gerade vier Jahre in Serie. Der BS 16 L steht in Form und Technik für die späten Sechzigerjahre – ein Youngtimer und charaktertragender Fernlastzug dazu. Fahrerhaus mit weißem Ober- und Unterteil. Kühlergrillgravur sowie Inneneinrichtung mit Lenkrad und Außenspiegel anthrazitgrau. Fahrgestell mit Kardanwelle, Auspuff, Lufttank sowie hinteren Kotflügeln und Felgen in rot. Pritsche weiß mit silbergrauem Verdeck. Fahrerhausbedruckung mit silbernem Zierrat, silbernem Büssing Logo, „320 PS“ Hinweis sowie Firmenhinweis Gebr. Bruns und zweifarbigem Unternehmenslogo. Blinker orange bedruckt. Scheibenwischer sowie Fensterumrandungen gesilbert.
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Henschel wird Baumeister des Wirtschaftswunders Die Geschichte von Readymix ist eng mit dem Boom der Bauindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg und der Entwicklung des Transportbetons verbunden – da kommt das erste Henschel-Fahrgestell für den Betonmischer gerade recht. Das Konzept von Ready Mixed Concrete („fertig gemischter Beton“) stammt ursprünglich aus den USA und Großbritannien. Die Ready Mixed Concrete (RMC) Group wurde 1930 in Großbritannien gegründet und entwickelte sich schnell zu einem weltweit führenden Baustoffkonzern. Schon in den Fünfzigerjahren expandierte die RMC Group nach Deutschland und gründete die Readymix AG. Die erste deutsche Transportbetonanlage entstand 1955 in Düsseldorf. Durch zahlreiche Zukäufe von Zementwerken und Kiesgruben wurde Readymix zu einem der größten Baustoffproduzenten in Deutschland. Das Markenzeichen: Die orangefarbenen Mischer! Ein frühes Vorbild miniaturisiert WIKING mit dem ersten Nachkriegsfrontlenker der Kasseler Autobauer. Fahrerhaus, Fahrgestell mit Kardanteil sowie Betonmischeraufbau mit Halterung, hinterer Kotflügel und Schütte hellrotorange. Stoßstange inklusive vorderer Kotflügel und Kühlergrill schwarz. Inneneinrichtung basaltgrau. Felgen, Mischtrommel mit Schließung und Aufsatz ebenfalls hellrotorange. Fahrerhaustüren sowie Mischtrommel beidseitig mit Schriftzug „Readymix“. Frontscheinwerfer per Hand silbern bemalt. Henschel-Schriftzug und -Stern an der Front silbern aufgedruckt, Fensterbegrenzungen schwarz. Zierleisten und Türgriffe gesilbert.
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Die Weltkugel gab dem ersten Ponton-Taunus den Spitznamen Wasserblauer Lack, dazu viel Chrom – das war in den Fünfzigerjahren beim Weltkugel-Ford beliebt. Der Ford Taunus 12M, besser bekannt als „Weltkugel-Taunus“, gilt heute als einer der Meilensteine der deutschen Automobilgeschichte und war das erste komplett neu entwickelte Ford-Modell nach dem Zweiten Weltkrieg. Als der Wagen 1952 auf den Markt kam, war er eine Sensation. Er löste den veralteten „Buckeltaunus“ ab und führte bei Ford Deutschland die moderne Pontonkarosserie mit glatten Seitenwänden ein. Den Spitznamen erhielt er durch das markante Emblem an der Front: Eine kleine Plastik-Weltkugel saß zentral über dem Kühlergrill und symbolisierte den weltweiten Anspruch des Ford-Konzerns. So mochten ihn die Autobesitzer der Fünfzigerjahre! Karosserie wasserblau, Fahrgestell aluminiumsilbern lackiert. Inneneinrichtung papyrusweiß. Türgriffe und Zierleisten gesilbert. Fensterumrandung vorne mit Scheibenwischern gesilbert. Heckseitig Türschloss und Schriftzug „12m“ gesilbert. Rückleuchten karminrot aufgedruckt. Blinker orange bedruckt. Reifen in Weißwandring-Optik. Scheinwerfer gesilbert und Riffelkappe der Räder per Hand wasserblau bemalt.
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D 2016 als Schlepper-Schlusspunkt der Lanz-Eigenständigkeit Es war die letzte große Schlepperbaureihe der Mannheimer Traktorenschmiede. Der Lanz D 2016 entstammte der HE-Baureihe der Heinrich Lanz AG und wurde erstmals 1955 auf der DLG-Ausstellung in München präsentiert. Bis 1960 produziert gehört der D 2016 zur letzten Schleppergeneration von Lanz, galt als Volldiesel, weil bei dieser Version auf die Benzineinspritzung beim Startvorgang verzichtet wurde. Mit der Übernahme durch John Deere änderte sich 1958 die ausgelieferte Farbe von Blau nach Grün. Der bordeauxviolette Farbauftritt des WIKING-Vorbilds war in Deutschland seltener zu finden. Fahrgestell mit Motorblock und -haube bordeauxviolett, Felgen silber. Motorhaube mit Lanz-Logo in goldener und roter Bedruckung. Scheinwerfer gesilbert, Heckleuchten karminrot bedruckt.
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Rundhauber mit Flachpritsche für Kabeltrommeln geeignet Die Kabeltrommeln nach Vorbild des Kabelwerkes Rheydt gibt es schon, jetzt folgt der Magirus S 7500 mit Flachpritsche dem Ruf ins Programm. Damit erfährt der Kabeltransport seine Komplettierung. Der Boom des Telefonnetzes in der Bundesrepublik begann frühzeitig und damit der Auftragsboom beim Kabelwerk Rheydt. Unvermeidbar waren die mächtigen Transporte mit Kabeltrommeln, deren Leitungen in aufgebaggerten Gräben kilometerweise verschwanden. Fahrerhaus himbeerrot, brillantblauer Kühlergrill mit silbernem Zierrat und Magirus-Zeichen. Inneneinrichtung mit Sitz und Lenkrad weinrot eingesetzt. Fahrgestell mit Kardanteil und Tank, aber auch vordere und hintere Kotflügel brillantblau. Fahrerhausbedruckung mit Schriftzug „KWR“. Flachpritsche himbeerrot, Spritzling mit Scheibenwischer, Spiegeln und Peilstangen ebenso. Felgen brillantblau. Seitliche Winker am Fahrerhaus schwarz bedruckt, Türgriffe gesilbert. Stoßstange mit schwarzem Schriftzug, seitlich ebenfalls schwarzer „Magirus-Deutz“-Schriftzug. Rücklichter karminrot bedruckt.
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Mit Fernfahrerkabine waren Emons-Fahrer privilegiert Der Magirus S 7500 mit der charakteristischen Fernfahrerkabine war in den Fünfzigerjahren das Aushängeschild der Spedition Emons. In den Wirtschaftswunderjahren stand der mächtige Rundhauber als einer der schwersten Lastwagen im Magirus-Deutz-Programm und verkörperte die Ära, als die luftgekühlten Kraftpakete die deutschen Autobahnen eroberten. WIKING nimmt sich nach einer Reihe von jüngeren Vorbildern diesmal einem wirklichen Klassiker an. Das Herzstück des S 7500 war der legendäre, luftgekühlte Deutz-V8-Dieselmotor. Mit einem Hubraum von rund 10,6 Litern mobilisierte er stolze 170 PS – eine beeindruckende Leistung für die damalige Zeit, die ihn im wachsenden Fuhrpark von Emons zum idealen Fahrzeug für schwere Lastzüge und lange Strecken machte. Die Typenbezeichnung „S“ stand für die Straßenversion mit Hinterradantrieb, die im Gegensatz zu den kantigen Allrad-Modellen die ikonische, geschwungene Rundhaube besaß. Die Fernfahrerkabine, die im Karosseriebau immer Handarbeit bedeutete, war damals so etwas wie der Luxus der Landstraße. Deshalb wurde der S 7500 für den Einsatz im Fernverkehr oft mit der sogenannten langen Kabine ausgestattet. Während die Standardkabine knapp bemessen war, bot die Fernfahrerkabine entscheidende Vorteile für die Besatzung. Hinter den Sitzen befand sich zusätzlicher Raum, der oft mit Schlafpritschen ausgestattet war – ein entspannender Ruheplatz für den obligatorischen zweiten Fahrer. In einer Zeit, in der Touren oft Tage dauerten, war dieser zusätzliche Platz für die Fahrer ein massiver Komfortgewinn und ein Statussymbol auf den Raststätten. Die Spedition Emons, 1928 von den Brüdern Willi und Peter Emons in Köln gegründet, erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase rasanter Expansion und Professionalisierung. Während viele Unternehmen mit den Folgen der Zerstörung kämpften, legte Emons in den Nachkriegsjahrzehnten den Grundstein für das heutige globale Netzwerk. Unmittelbar nach dem Krieg konzentrierte sich das Unternehmen auf den Wiederaufbau der logistischen Infrastruktur im Rheinland. Bereits 1948 entstand die erste neue Speditionsanlage in Köln, die als zentraler Knotenpunkt diente. Schon 1949 wagte Emons den Schritt über die regionale Grenze hinaus und eröffnete die erste Niederlassung in Nürnberg. Im Jahr 1953 weitete das Unternehmen sein Netz massiv nach Süddeutschland aus, mit Standorten in Stuttgart, München und Freiburg. 1955 wurde die Emons Transporte GmbH ins Leben gerufen, um den Fuhrpark gezielt zu verwalten und die Effizienz der Transportwege zu steigern. In dieser Zeit kamen Lkw wie der Magirus-Deutz S 7500 zum Einsatz. Fahrerhaus sowie Pritsche purpurrot. Purpurroter Kühlergrill mit silbernem Zierrat und Magirus-Zeichen. Verdeck moosgrau. Fahrgestell mit Kardanteil, Felgen und hintere Kotflügel ebenfalls purpurrot. Inneneinrichtung grau. Seitliche Pritschenbedruckung mit beigem Schriftzug „Emons Spedition“ mit schwarzem Schlagschatten. Heckseitig ebenfalls beiger Schriftzug „Emons“ mit schwarzem Schatten. Frontscheinwerfer gesilbert. Rücklichter karminrot bedruckt.
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Als der Mercedes-Benz LP 321 mit Drehleiter ausrückte Mit Frontlenkern hatten es die Feuerwehren in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten nicht so, den Haubern galt die Wertschätzung. So blieben die Mercedes Benz Pullman-Fahrgestelle in den Feuerwehrhäusern Ausnahmeerscheinungen und wurden nur vereinzelt in den regulären Einsatzdienst gestellt. Dementsprechend hat das Vorbild des WIKING-Modells mit Drehleiteraufbau am Mannheimer Standort durchaus Seltenheitswert. Erst in den siebziger Jahren sollte sich das Blatt langsam wenden, denn nach der Pullman-Serie und der kubischen Baureihe sollte es erst der darauf folgenden neuen Generation gelingen, dort Fuß zu fassen, um schließlich die Hauber-Ära bei den Feuerwehren zu beenden. Fahrerhaus und Drehleiter-Plattform rot. Blautransparente Blaulichter auf roten Sockeln eingesteckt. Grillblende schwarz mit silbernen Zierleisten und Mercedes-Benz-Stern. Inneneinrichtung schwarz. Fahrgestell mit Kardanteil und Felgen schwarz. Drehleitersockel rot, Drehleiterteile silber, Schlauchhaspel heckseitig eingesteckt. Seitliche Blinker orange bedruckt. Zierleisten sowie Türgriffe am Fahrerhaus gesilbert. Scheinwerfer per Hand gesilbert.
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Der Uranus – eine Fahrzeuglegende bei deutschen Feuerwehren Keine Feuerwehr wollte auf den Uranus verzichten – der donnernde Deutz-Diesel brachte den kraftgewaltigen Giganten als Bergungsfahrzeug für alle Fälle zur Einsatzstelle. Jahrzehnte prägten die Kranwagen aus Ulm den Fahrzeugpark der großen Berufsfeuerwehren in Deutschland, seit den achtziger Jahren wurden sie langsam rar – ausrangiert und ausgemustert verschwanden sie. Aber die mächtigen Magirus Uranus Kranwagen wären nicht das, was ihnen seit jeher als Ruf der Robustheit und Verlässlichkeit vorauseilt, wenn sie nicht irgendwann wieder auftauchen, sozusagen für ein zweites Einsatzleben. WIKING stellte den „KW 15“, der in ähnlicher Ausführung auch bei der Berliner Feuerwehr im Einsatz war, erst 1981 vor. Es war eine der letzten Neuheiten, deren Modellumsetzung WIKING-Chef Fritz Peltzer höchstselbst initiierte. Die WIKING-Freunde und Blaulichtsammler waren damals genauso begeistert wie heute. Jetzt spendiert WIKING dem Feuerwehrspezialisten noch charaktergebende Grobstollenbereifung, die das Modell in der Gesamtoptik authentischer erscheinen lassen. Fahrerhaus rot, Warnlichter blautransparent eingesetzt, Inneneinrichtung mit Lenkrad schwarz. Aufbau mit Drehsockel, Kranarm mit Kranausleger rot, Lasthaken, Stützrollen sowie Luftfilter und Suchscheinwerfer schwarz. Fahrgestell mit Kotflügeln und Felgen schwarz. Kühlergrillschutz rot bedruckt und Magirus-Logo auf schwarz bedrucktem Kühlergrill gesilbert. Scheinwerfer gesilbert. Seitlicher Haubenzierrat und Türgriffe gesilbert. Kranarm mit Schriftzug „Magirus Kran“ in weiß.
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Ohne das mächtige Rundhauber-Löschfahrzeug lief nichts Er war in den Fünfzigerjahren das Herzstück aller großen Löschzüge: Der Magirus Rundhauber, der als Löschfahrzeug LF 16 ausgeliefert wurde, verfügte über alles, was eine Gruppenbesatzung damals benötigte. Das Ulmer Standard-Löschfahrzeug brachte Mannschaft und Geräte zur Einsatzstelle. Darum ist es auch augenfällig, wie zweigeteilt das Modell diesem Umstand vorbildgerecht Rechnung trägt. Vor allem die lange Gruppenkabine für die neunköpfige Besatzung macht das charaktertragende Löschfahrzeug so imposant – hinzu kommen Steckleiterteile und Schiebeleiter auf dem Dach und die heckseitig angebrachte Schlauchhaspel. Die Kabine verfügt über eine entsprechende Inneneinrichtung mit hinteren Sitzbänken, die sich gegenüberstehen. Neu ist auch der eckige, im Vergleich zum bekannten TLF 16 eher kastenförmige Aufbau mit Dachreling und den vorbildgerechten Gravuren für die seitlichen und hinteren Geräteräume. In den Dachaufbau wird die normgerechte Beladung mit vierteiliger Steckleiter und dreiteiliger Schiebeleiter integriert – am Heck wird die Schlauchhaspel aufgeprotzt. Fahrerhaus und Aufbau karminrot, Dachteil mit Leitern sowie Inneneinrichtung mit Lenkrad rehbraun. Stufeneinstieg silber. Halteplatte und Halterung schwarz. Warnlichter blautransparent eingesteckt. Rote Motorhaube mit gleichfarbigen Kühlergrill und gesilbertem Zierrat sowie Magirus-Markenzeichen. Weiße Kotflügel vorn und hinten. Seitliche Zierleisten und an der Stoßstange gesilbert. Fahrgestell mit Kardanteil, aber auch Peilstangen, Außenspiegel und Suchscheinwerfer schwarz. Suchscheinwerfer per Hand gesilbert. Felgen schwarz. Heckseitige Haspel rot. Seitliche Kabinenbedruckung mit weiß-schwarzem Feuerwehr-Notrufhinweis 112.
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Der gewaltige Eckhauber war ein Feuerwehr-Tausendsassa Ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehrfreunde geht 2017 in Erfüllung. Der Ulmer Eckhauber fährt künftig als Löschfahrzeug LF 16 ins WIKING-Programm – der typengleiche Löschzug mit Tanklöschfahrzeug TLF 16 und Drehleiter, ganz gleich ob mit Trupp- oder Staffelkabine, ist perfekt! Die Feuerwehr-Neuheit aus soeben finalisierten Neuformen erhalten die auffällig lange Gruppenkabine für die 1+8-Besatzung. Sie verfügt auch über eine entsprechende Inneneinrichtung mit hinteren Sitzbänken, die sich gegenüber liegen. Neu ist auch der eckige Aufbau mit Dachreling und den vorbildgerechten Gravuren für die seitlichen und hinteren Geräteräume. In den Dachaufbau wird die normgerechte DIN-Beladung mit vierteiliger Steckleiter und dreiteiliger Schiebeleiter integriert. Authentische Ausrüstung wie Suchscheinwerfer, aber auch Schlauchhaspel werden wie einst beim Vorbild mitgeliefert. Kabine und Aufbau sowie Motorhaube mit Kühlergrill, aber auch heckseitige Schlauchhaspel karminrot. Inneneinrichtung mit Lenkrad sowie Dachteil mit Leitern rehbraun. Seitliche Stufen silber. Halteplatte und Halterung schwarz, Blaulichter blautransparent eingesteckt. Fahrgestell mit Kotflügeln sowie Kardanwelle schwarz. Peilstangen, Außenspiegel und Suchscheinwerfer schwarz. Felgen ebenfalls schwarz. Suchscheinwerfer gesilbert. Seitliche Türgriffe sowie Zierleisten silbern bedruckt, Seitenwinker schwarz. Motorhaube mit silbernen Schriftzug Magirus Deutz sowie Griffen und drei schwarzen Schnallen. Kühlergrill mit gesilbertem Magirus-Logo. Vordere Stoßstange mit silberner Zierleiste. Scheinwerfer vorne ebenfalls silbern bedruckt.
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Rundhauber-LF 16 bis heute ein Feuerwehr-Liebling geblieben Berufsfeuerwehren hatten ihn während der 1960er-Jahre als Aushängeschild in ihr Herz geschlossen - in München oder Dortmund schwor man auf die luftgekühlten Rundhauber aus Ulm. Sie waren in den 1950er-Jahren die große Errungenschaft beim Neuaufbau leistungsfähiger Löschzüge. Jetzt stellt WIKING den legendären Rundhauber LF 16 vor, der bislang im zeitgenössischen Feuerwehr-Fuhrpark der Traditionsmodellbauer noch fehlte. Vor allem die lange Gruppenkabine macht das charaktertragende Löschfahrzeug so imposant - hinzu kommen Steckleiterteile und Schiebeleiter auf dem Dach und die heckseitig angebrachte Schlauchhaspel. Ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehrfreunde geht damit in Erfüllung. Die 1:87-Neuheit macht durch die auffällig lange Gruppenkabine erst recht die ungewöhnlichen Proportionen des LF 16 bei der Zuordnung von Kabine und Aufbau deutlich - immerhin war Platz für die 1+8-Besatzung. Die Kabine verfügt auch über eine entsprechende Inneneinrichtung mit hinteren Sitzbänken, die sich gegenüber stehen. Neu ist auch der eckige, im Vergleich zum bekannten TLF 16 eher kastenförmige Aufbau mit Dachreling und den vorbildgerechten Gravuren für die seitlichen und hinteren Geräteräume. In den Dachaufbau wird die normgerechte Beladung mit vierteiliger Steckleiter und dreiteiliger Schiebeleiter integriert. Authentische Ausrüstung wie Suchscheinwerfer, aber auch Schlauchhaspel liegen bereits vor und werden selbstverständlich normgerecht bei WIKING ausgeliefert. Genauso, wie es sich die Feuerwehren damals von Magirus in Ulm gewünscht hatten. Fahrerhaus und Aufbau karminrot, Dachteil mit Leitern sowie Inneneinrichtung mit Lenkrad rehbraun. Stufeneinstieg silber. Halteplatte und Halterung schwarz. Warnlichter blautransparent eingesteckt. Rote Motorhaube mit schwarzem Kühlergrill und gesilbertem Zierrat sowie Magirus-Markenzeichen. Seitliche Zierleisten seitlich und an der Stoßstange gesilbert. Fahrgestell mit Kardanteil sowie Kotflügeln vorn und hinten, aber auch Peilstangen, Außenspiegel und Suchscheinwerfer schwarz. Suchscheinwerfer per Hand gesilbert. Felgen schwarz. Heckseitige Haspel rot.
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Die mächtige Meiller-Mulde dominierte den Kaelble-Auftritt Die mächtige Meiller-Mulde war es, die das gewaltige Erscheinungsbild des Kaelble KV 34 dominierte. Das ist auch beim hellblauem Steinbruchvorbild so, das sich WIKING für die Modellpflege vornahm. Der Kaelble gilt bis heute als Gigant unter den Baustellenfahrzeugen. Mit einer Überbreite von mehr als 3,40 Metern und einer Länge von 7,50 Metern brachte der Kaelble KV 34 im beladenen Zustand nahezu 60 Tonnen auf die zumeist unwegsamen Steinbruchpisten. Heute ist das 1968 von WIKING vorgestellte Muldenkipper-Modell des Backnanger Baumaschinenspezialisten ein Klassiker. Nicht zuletzt auch, weil er als Gigant unter den WIKING-Modellen der späten 1960er Jahre zählt – freilich nach dem Wunsch von Friedrich Peltzer im „angenäherten Maßstab 1:90“. Baumaschinen-Enthusiasten haben die Kaelble-Muldenkipper seit langem in ihr Herz geschlossen, ist er nach fünf Jahrzehnten doch zu einem authentischen WIKING-Meilenstein geworden. Fahrerhaus Kaelble KV 34 mit Fahrgestell, Kardanteil sowie Mulde himmelblau. Felgen ebenfalls himmelblau gehalten. Innenmulde silber, Kühlergrillfläche schwarz mit darüberstehendem silbernem Kaelble-Schriftzug. Stoßstangen mit Warnstreifen. Scheinwerfer vorn per Hand silber koloriert. Mulde mit schwarzem Meiller-Logo.
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Kaelbles Kipper-Kraftprotz mit Meiller-Reputation So mochten ihn die Kaelble-Eigner am liebsten – in maisgelben Werksfarben von Fahrgestell bis zur Mulde. Nicht fehlen durfte bei Messeauftritten und Präsentationen der Meiller-Schriftzug an der Mulden-Stirn. Ehre, wem Ehre gebührt! WIKING realisiert nach zeitgenössischem Vorbild den weit verbreiteten und erfolgreichen Typ Kaelble KDV 22 E, der ab 1961 gebaut wurde. Für den KDV 22 E wurde eine bis dahin nicht gekannte Vielfalt von Motoren angeboten – alle im Leistungsspektrum zwischen 200 und 300 PS. Und diese PS-Zahl trug der Muldenkipper weithin sichtbar und charakterprägend auf seinem dominanten Kühlergrill gleich unter dem Kaelble-Schriftzug. Das modellbauerische Denkmal hat sich dieser Kaelble verdient. Wenn’s um Kraft, Robustheit und PS ging, blieb der Muldenkipper-Hersteller aus Backnang über viele Jahrzehnte eine erste Adresse – und das auf dem internationalen Markt. Der 19,1-Liter-Motor ließ bei einem Gesamtgewicht von 37,5 Tonnen den Sandboden erzittern. Fahrerhaus mit Haube sowie Kipperrahmen mit Hebezylinder und Mulde maisgelb. Fahrgestell, Kühlergrill, Felgen und Kotflügel ebenfalls maisgelb. Inneneinrichtung und Luftansauger schwarzgrau. Frontseitig silberne Bedruckung mit Kaelble-Schriftzug und 300 PS-Angabe. Muldenstirn mit schwarzem Meiller-Logo. Gesilberte Frontscheinwerfer, Rückleuchten karminrot bedruckt. Trittfläche am Fahrerhaus schwarzgrau koloriert.
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Der Allrounder vom Bauernhof nebenan So war es auch in der kleinen Landwirtschaft: Der erste „Gummiwagen“ sollte vom Pferdegespann für den ersten Schlepper umgebaut werden. Ein paar Schweißnähte genügten und schon war die Eisendeichsel an ihrem Platz und der Hänger hinterm Traktor unterwegs. Auch bei WIKING fand der Aufbau des Pferdegespanns so seinen Weg in die traktorisierte Landwirtschaft. Fahrgestell mit Drehschemel und Deichsel gelb, Felgen ebenfalls gelb. Pritsche grün.
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Unverzichtbarer U 411: Als der Bauhof seine Arbeit begann Es waren die Anfänge im Nachkriegsdeutschland, als die städtischen Bauhöfe aufrüsteten – der Unimog 411 im Warnorange jener Jahre gehörte oft zu den Fahrzeugen der ersten Stunde. Meist liefen sie viele Jahre und waren sogar noch in den Siebzigerjahren unterwegs. Danach gehörte die rotweiße Warnschraffur längst zu den auffälligen Gestaltungselementen. Auf der DLG-Ausstellung 1948 in Frankfurt feierte das Boehringer-Vorbild, das später als Unimog zur Legende werden sollte, Premiere. Schon im März 1949 bauten die Gebrüder Boehringer die Zugmaschine für die Land- und Forstwirtschaft in Göppingen in Serie, bevor die Fertigung 1951 an den jahrzehntelangen Unimog-Standort Gaggenau verlegt wurde und Daimler-Benz die Regie der Typenfamilie übernahm. Offene Kabine sowie Fahrgestell und Kardanteil pastellorange. Sitzreihe schiefergrau, Lenkrad schwarz. Pritscheneinlage sowie Felgen pastellorange. Kühlergrill mit silbernem Mercedes-Benz-Stern bedruckt. Motorhaube mit Unimog-Schriftzug sowie Ochsenkopf. Außerdem rot-weiße Warnschraffur vorne und hinten aufgedruckt. Transparentes Fensterteil mit schwarzgrauem Rahmen und Mittelsteg.
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Dieser Schlüter wurde zur Schlepper-Legende Die Zahl der Fans ist bis heute riesengroß – die roten Schlüter-Schlepper haben Legendencharakter. Ganz besonders dann, wenn sie ausnahmsweise schwarz gestaltet sind, wie WIKING den Schlüter Super 1250 VL nun vorstellt. Im Jahre 1993 endete zwar nach über 45.000 Schleppern die Produktion am Stammsitz in Freising, doch die Geschichte der bärenstarken Schlüter-Schlepper ist keineswegs zu Ende. Die Typenbezeichnung innerhalb der leistungsstarken „Super“-Serie erklärte sich leicht: Die „1250“ stand für den 125-PS-Sechszylinder-Motor, das „V“ für Allrad und das „L“ für die verlängerte Version – zu erkennen am senkrechten Lüftungsbereich der seitlichen Haube. So brachte der Super 1250 VL mit Serienstart im Sommer 1972 immerhin 5,2 Tonnen auf die Waage. Er wurde von Schlüter in all den Jahren freilich immer wieder aktualisiert, ehe der letzte Super 1250 VL im Sommer 1991 und in der „Spezial“-Ausführung im Juni 1993 das Werk verließ. Unter der Bezeichnung „Schlüter Traktomobil“ stieß die zugehörige Vollsicht-Fahrerkabine in der Landwirtschaft schnell auf Sympathie, weil sie dank der breiten Türen zum bequemen Einstieg von der Seite geeignet war. Die neuartige Fließheckkonstruktion ermöglichte dem Fahrer außerdem eine ungehinderte Bedienung von angebauten Landmaschinen. Und damit war das Vorbild der WIKING-Miniatur seiner Zeit voraus: Die Kabine verfügte erstmals über Schiebetüren. Die Modellbauer nahmen die erste Kabinenversion zum Vorbild, die noch den Haubenbereich überbaute. Fahrerkabine papyrusweiß. Dach, Motorhaube und vordere sowie hintere Kotflügel schwarz. Felgen, Fahrgestell, Kardanwelle sowie Achshalterung und Lenkwelle papyrusweiß. Lenkrad und Auspuff anthrazitgrau. Scheinwerfer silbern, Rückleuchten rot abgesetzt.
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Steyr 80: Kleiner Kraftprotz mit großer Wendigkeit Der Steyr Typ 80, der in der Zeit von 1949 bis 1964 produziert wurde, gilt als eines der wichtigsten Symbole des österreichischen Wiederaufbaus und der Mechanisierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Mit seiner ikonischen Lackierung in sattem Karminrot und der kompakten, schnörkellosen Bauweise prägte dieser Schlepper über eineinhalb Jahrzehnte hinweg das Bild der Alpenregionen. Angetrieben von einem robusten, wassergekühlten Einzylinder-Dieselmotor mit 13 PS, bot der Steyr 80 eine für seine Zeit bemerkenswerte Zuverlässigkeit und einfache Wartungsfreundlichkeit, die ihn zum idealen Partner für kleine und mittlere Betriebe machte. Während größere Traktoren oft überdimensioniert waren, füllte der „kleine Steyr“ genau die Lücke für jene Landwirte, die ihre Zugtiere durch maschinelle Kraft ersetzen wollten, ohne dabei an Wendigkeit auf den oft schmalen Feldwegen oder in unwegsamem Gelände einzubüßen. Die solide Konstruktion, kombiniert mit der unverkennbaren Farbgebung, verlieh dem Fahrzeug einen hohen Wiedererkennungswert und machte es zu einem treuen Begleiter bei der täglichen Feldarbeit. Trotz seiner bescheidenen Leistung war der Typ 80 für seine enorme Durchzugskraft bei niedrigen Drehzahlen bekannt, was ihm den Ruf eines „kleinen Kraftprotzes“ einbrachte. Auch heute, Jahrzehnte nach dem Auslaufen der Produktion, erfreut sich der Steyr 80 bei Oldtimer-Enthusiasten und Sammlern größter Beliebtheit, er gilt als technisches Kulturgut, das die Ära des Übergangs von der manuellen Arbeit hin zur modernen Agrartechnik in den österreichischen Tälern und Ebenen maßgeblich mitgestaltet hat. Chassis mit Kardanteil, Frontachse und Sitz in betongrau. Motorhaube und hintere Kotflügel karminrot, Auspuffrohr und Lenkrad schwarz. Rücklichter rot. Scheinwerfer gesilbert. Motorhaube mit Steyr-Schriftzug und -Logo. Felgen sandgelb.
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Der Allgaier-Schlepper mit den Porsche-Genen Das satte Orange, das WIKING dem Allgaier-Schlepper spendiert, macht aus dem modellbauerischen Bestseller einen zeitgenössischen Landmaschinenvertreter, der für den Aufschwung der kleinen bäuerlichen Betriebe im Nachkriegsdeutschland steht. Der Allgaier-Schlepper mit dem „System Porsche“ brachte dem Traktorenbauer am Bodensee lange Zeit wirtschaftliche Erfolge, immerhin stieg der Schlepperbau zu Beginn der 1950er-Jahre rasant an. Dass damit Porsche im Wiederaufbau ein wichtiger Schlepperbauer wurde, war auch dem langjährigen Chefkonstrukteur Karl Rabe zu verdanken, der gleich nach Kriegsende damit begann, einen stückzahlentauglichen „Volksschlepper“ zu bauen, so wie ihn sich Ferdinand Porsche vorgestellt hatte. Erst 1956 firmierte die Allgaier Maschinenbau GmbH dann um zur Porsche-Diesel-Motorenbau GmbH in Friedrichshafen am Bodensee. Karosserie mit Kotflügeln tieforange. Dreispeichen-Lenkrad schwarz eingesetzt. Felgen in rot. Seitliche Haubenbedruckung mit Zierlinie und Schriftzug „Allgaier Diesel“ und „System Porsche“ in silber gehalten. Felgen mit tieforanger Radnabenbedruckung. Handbemalte Frontscheinwerfer in silber.
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Der Allgaier Einachsanhänger ist bei WIKING unsterblich Über 50 Jahre ist er aus dem WIKING-Programm nicht wegzudenken und erlebt immer wieder eine erfreuliche Neuauflage. Denn die Schlichtheit macht den Allgaier-Einachsanhänger so beliebt und unverwechselbar. Der Allgaier-Einachsanhänger ist so etwas wie ein Symbol für die Struktur der Landwirtschaft in den 1950er- und 1960er-Jahren, die durch viele kleine Betriebe und eine damit einhergehende Landmaschinengröße geprägt war. 1958 hatte WIKING das Modell erstmals vorgestellt. Pritsche rehbraun und Fahrgestell purpurrot, Felgen purpurrot.
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