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Busch 54703 - Multicar M31 grün Baujahr 2017 H0 1:87

Produktinformationen "Busch 54703 - Multicar M31 grün Baujahr 2017 H0 1:87"

Die ostdeutsche Firma Multicar hat eine über 80-jährige Tradition im Fahrzeugbau und wurde frühzeitig nach der deutschen Wiedervereinigung privatisiert. Der Multicar M31 wurde 2010 auf der Messe IFAT in München der Öffentlichkeit präsentiert. Somit löst er seinen Vorgänger, den Multicar M30 FUMO (Funktion und Mobilität) ab. Im November 2015 wurde das Fahrzeug mit Euro VI-Motoren vorgestellt und am 23. Mai 2018 komplettierte der Multicar M31 Hydrostat diese erfolgreiche Baureihe. Der M31 ist auch das Flaggschiff der multifunktionalen Geräteträger aus der Produktgruppe der Hako GmbH und

begeistert nicht nur durch die hohe Sicherheit und hohen Fahrkomfort. Zu den Besonderheiten zählen auch Wirtschaftlichkeit, Wendigkeit und nicht zuletzt die Multifunktionalität des vielseitigen Geräteträgers. Gerade die macht es aus, dass die Multicar-Fahrzeuge im Ganzjahreseinsatz genutzt werden können. Mit seinem kleinen Wendekreis und dem variablen hydraulisch nutzbaren Kipperrichtungen ist der Multicar M31 völlig flexibel für den Einsatz von Schüttgütern auf Baustellen. Mit dem leistungsstarken FPT-Turbodiesel mit 110 kW (150 PS) arbeitet der M31 emissionsarm und verbrauchsgünstig. Um noch effizienter agieren zu können, lässt sich nach Bedarf per Knopfdruck der Allradantrieb und der Kriechgang zuschalten. Auch der Komfort in der Fahrerkabine lässt sich sehen: durch das ergonomisch optimierte Design des Fahrerhauses und einzigartigen DEKRA-geprüften Sicherheitsfeatures ist sie optimal auf den Fahrer angepasst und die Arbeit wird zum Vergnügen.
Die Multicar-Erfolgsgeschichte:
Der Name »Multicar« geht auf eine in der DDR gefertigte Reihe von kleinen Nutzfahrzeugen zurück. Im VEB Fahrzeugwerk Waltershausen wurde ab 1958 als Nachfolger der Diesel-Ameise DK 3 der wiederum für den Werkhoftransport ausgelegte offene, fußgelenkte DK 4 produziert. Im Dezember 1950 erfolgte – mit Blick auf den internationalen Markt – dessen Umbenennung in Multicar M21, wobei die 2 in der Typenbezeichnung für die Nutzlast von zwei Tonnen und die 1 für die erste Baureihe standen. Bis 1964 verließen 12.514 Fahrzeuge in fünf Grundtypen mit verschiedenen Aufbauten die Werkhallen in Waltershausen. Ende der 1970er Jahre wurde der VEB Teil des IFA-Kombinats Nutzkraftwagen.
Abgelöst wurde der M21 durch den M22 mit nunmehr geschlossener Ein-Personen-Kabine und anstatt der bisherigen Fußlenkung mit einem Fahrersitz sowie einer herkömmlichen Lenkung mit Lenkrad. Das neue Fahrzeug war nicht mehr nur als innerbetriebliches Transportmittel, sondern auch als Kurzstreckentransporter und für eine immer größer werdende Palette an Sonderausführungen ausgelegt. Von 1964 bis 1974 liefen exakt 42.579 Stück vom Band.
Nachfolger des Multicar M22 wurde die Prototypenversion M23 und ab 1974 der M24 (33 kW/45 PS), den es mit neuer breiter Kabine und einem oder – als M 24-0 – auch mit zwei Sitzen gab. 1978 wurde der Klein-Lkw nach vier Jahren Produktionszeit durch den M25 (34 kW/46 PS) ersetzt. Dessen Aufbauten ähnelten stark denen des Vorgängers, wurden jedoch zunehmend um neue Entwicklungen ergänzt. 1979 umfasste das Angebot 14 Varianten, 1983 waren es bereits 17, doch die Entwicklung ging noch weiter. 1985 wurde zusätzlich zum Grundmodell Multicar 25 der Multicar 25.1 A eingeführt.
Wesentlichste Neuerung war, dass das Fahrzeug Allradantrieb (4x4) hatte. Außerdem wurde mit dem Multicar 25.1 AL eine Version mit 575 mm längerem Radstand (2.675 mm) angeboten. Dieser betrug 2675 mm, also mehr als beim Grundmodell.
Der Multicar 91, der wahlweise mit oder ohne Allradantrieb lieferbar war, wurde - wie der Name schon andeutet - 1991 eingeführt. Die äußerlichen Änderungen gegenüber dem M25 waren minimal, Der neue Dieselmotor mit einer Leistung von 40 kW/54 PS von Volkswagen führte jedoch zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 70 km/h. Neben dem Motor wurden diverse weitere Teile von Zulieferfirmen aus den alten Bundesländern bezogen.

Bereits 1992 wurde die Multicar 25- und 91-Reihe nach 100.548 Exemplaren durch den Multicar 26 abgelöst. Die weiterhin in Waltershausen gebauten Fahrzeuge wurde 1992 von der »Multicar Spezialfahrzeuge GmbH Waltershausen« - ab 1998 als Multicar-Zweigwerk der Hako-Werke GmbH firmierend - vorgestellt und bis 2010 produziert. Er basiert auf dem von 1978 bis 1992 über 100.000 mal gebauten Vorgänger M25. Die neu gestaltete Fahrerhauskabine zeigt eine weit herunter gezogene Frontscheibe, die zwei Scheibenwischer aufweist. Im Innenbereich sorgen die schallschluckende Innenraumverkleidung und der mehrfach verstellbare Schwingsitz für mehr Komfort. Als Antrieb dient ein VW-Viertakt-Vierzylinder-Dieselmotor (1896 cm3 Hubraum, 40 kW/54,4 PS). Die Hauptstärke des M26 liegt darin, dass er mit über 100 Vor- und Anbaugeräten ausgerüstet werden kann, so dass sein Einsatzspektrum äußerst vielseitig ist.

Nach der Wiedervereinigung sicherte die Firma Hako die Zukunft der Multicar-Baureihe. Die 1948 gegründete Hako GmbH mit Sitz und Hauptwerk in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein)

ist ein international führender Hersteller von professionellen Maschinen und Anbieter von Serviceleistungen für die Reinigungstechnik, Kommunaltechnik und Wasserstrahltechnik. Neben dem Hauptwerk in Bad Oldeslohe verfügt die Hako-Gruppe über weitere Produktionsstätten in Deutschland, Polen sowie den USA. Weltweit erwirtschaften nahezu 2.200 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von über 500 Millionen Euro in mehr als 60 Ländern. Neben stets innovativen und weiterentwickelten Maschinen für die Reinigung innerhalb und außerhalb von Gebäuden, den Knick- oder allradgelenkten Kehrmaschinen mit Zusatznutzen der Citymaster-Baureihe sowie professionellen Kalt- und
Heißwasser-Hochdruckreiniger und Wildkräuterbekämpfer mit Zusatzfunktionen stellt Hako auch multifunktionale Lasten- und Geräteträger für den kommunalen Einsatz und für die Grundstückspflege her, die - bezüglich ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten durchaus an die eines Unimog – wenn auch in kleineren Abmessungen - erinnern.

Im Juli 1998 hatte die Hako Holding GmbH & Co., Bad Oldesloe, 75,3 % der Multicar Spezialfahrzeuge GmbH von der Deutschen Beteiligungsgesellschaft, Frankfurt erworben, je 12,35 % blieben den Geschäftsführern. Durch die Übernahme konnte das Werk in Waltershausen erhalten werden und der Name Multicar mit neuen, noch moderneren Fahrzeugen überleben.
Zum aktuellen Angebot an insbesondere auf den Kommunalsektor abgestimmten Fahrzeugen »für über 100 Aufgaben«, wie es der Hersteller selbst stolz herausstellt, gehören die im Hako-Werk Waltershausen (Kreis Gotha, Thüringen) produzierten Lasten- und Geräteträger der 6-Tonnen-Klasse Multicar M29, (Schmalspur-Ausführung, Leistung 80 kW/109 PS), Multicar M31 Euro VI-E (Normalspur-Ausführung, Leistung 110 kW/150 PS) und Multicar M31 Euro VI-E Hydrostat (Normalspur, Leistung 108 kW/147 PS). Letzte Variante verfügt über ein stufenloses Hydrostat-Getriebe mit zwei Fahrmodi: Transport bzw. Arbeit, kombinierbar mit Kriechgang.
Als Antrieb dient beim M31 ein Viertakt-Vierzylinder-Turbodieselmotor (2.988 cm³ Hubraum) aus Großserienproduktion, der – wie bereits erwähnt - 110 kW/150 PS leistet. Der robuste, verwindungsfähige Stahlprofilrahmen ist in Modulbauweise erstellt. Der kleine Alleskönner verfügt über eine Einzelradaufhängung mit Teleskopstoßdämpfern und zusätzlichen Schraubenfedern vorne bzw. progressiven Blattfedern hinten. Der Radstand beträgt 2.450 mm, es gibt aber auch eine Langversion mit 2.995 mm Radstand. Die ergonomisch optimierte Sicherheitskabine des Frontlenkers ist kippbar. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt – je nach Ausführung – bis zu 5,6 t bzw. 5,7 t beim M31 Hydrostat, die zulässige Anhängerlast bis 3,5 t (gebremst) bzw. 0,75 t (ungebremst). Die Hauptstärke des M31 liegt – wie schon bei seinem Vorgänger - darin, dass er mit über 100 Vor- und Anbaugeräten ausgerüstet werden kann, so dass sein Einsatzspektrum äußerst vielseitig ist.
Hydraulikanlagen sind für Dreiseiten-, Mulden- und Hinterkipper ausgelegt oder besorgen den Betrieb von Vor- und Aufbaugeräten. Optional ist ein Kugelwechselsystem zum Austausch von Aufbaugeräten.

Das Busch-Modell ist die 87fache Verkleinerung dieses Vorbildes. Der Frontbereich des Modells ermöglicht einen Blick durch die große Windschutzscheibe ins Innere des Fahrzeugs, hier fallen sofort die detaillierten Fahrersitze und das originalgetreue Interieur ins Auge. Mit dem M31 wurde wieder ein Grundstein für viele individuell gestaltete Fahrzeuge gelegt, die durch unterschiedliche Anbauteile vielen Einsatzmöglichkeiten gerecht werden.
Angaben zur Produktsicherheit

Busch GmbH & Co. KG

Heidelbergerstr. 26

DE-68519 Viernheim

www.busch-modell.de

info@busch-model.com

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Alternativartikel

Busch 42253 - Multicar M26 orange Baujahr 1991 H0 1:87
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Der orangefarbene Multicar mit Pritsche und Plane ergänzt die Kommunalfahrzeug-Flotte als weiteres interessantes Fahrzeug.

Produktnummer: bu42253

Lieferbar

19,79 €*
UVP des Herstellers: 21,99 €
Busch 42254 - Multicar M26 mit Zäunen Baujahr 1991 H0 1:87
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Der Winter hat enorme Straßenschäden verursacht! Ein Bautrupp ist unterwegs und bessert die Straßen aus, daher ist der Multicar mit Schrankenzäunen schon vorgefahren und kümmert sich um die entsprechende Absperrung.

Produktnummer: bu42254

Lieferbar

22,49 €*
UVP des Herstellers: 24,99 €
Busch 42255 - Multicar M26 mit Fahrer Baujahr 1991 H0 1:87
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Hubert sitzt in seinem Multicar. Er hat schon alles abgeladen und fährt mit dem leeren Wagen noch einmal zum Bauhof, um weitere Absperrungen zu holen.

Produktnummer: bu42255

Lieferbar

22,49 €*
UVP des Herstellers: 24,99 €
Busch 52638 - Mercedes-Benz Sprinter lang Polizei Berlin MKW Baujahr 2018 H0 1:87
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Krawalle in der Hauptstadt?! Der weiße Mannschaftskraftwagen mit der blauen Bauchbinde wird zum Transport von Personal bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Berlin eingesetzt. Also, aufgepasst!! Verstärkung ist unterwegs…

Produktnummer: bu52638

Lieferbar

33,29 €*
UVP des Herstellers: 36,99 €
Busch 52640 - Mercedes-Benz Sprinter lang Malteser Katastrophenschutz Baujahr 2018 H0 1:87
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Weißer Halbbus mit roten Applikationen der Malteser Einsatzleitung des Katastrophenschutzes der osthessischen Stadt Fulda. Reicht einmal die normale Hilfe von Polizei, Feuerwehr oder THW nicht aus, dann springen die Malteser Einsatzkräfte mit ihren freiwilligen Helfern ein. Dies kann im Bereich der Betreuung und Versorgung von Verletzten, Evakuierung, Bereitstellung von Licht, Strom, Wasser und Kommunikation, Verpflegung der Einsatzkräfte sowie der Opfer sowie in der Bereitstellung von Spezialkräften im Bereich ABC-Schutz oder Wasserrettung der Fall sein.

Produktnummer: bu52640

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35,09 €*
UVP des Herstellers: 38,99 €
Busch 54803 - Mercedes-Benz Vito Werkfeuerwehr Chempark Baujahr 2014 H0 1:87
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Produktnummer: bu54803

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28,79 €*
UVP des Herstellers: 31,99 €
Busch 54804 - Mercedes-Benz Vito Feuerwehr Münster Notarzt H0 1:87
Busch 54804 - Mercedes-Benz Vito Feuerwehr Münster Notarzt H0 1:87

Rotes Einsatzfahrzeug mit weißen Türen, Dach und Stoßstange der nordrhein-westfälischen Stadt Münster.

Produktnummer: bu54804

Lieferbar

33,49 €*
 
Busch 54805 - Mercedes-Benz Vito Liebherr Baujahr 2014 H0 1:87
Busch 54805 - Mercedes-Benz Vito Liebherr Baujahr 2014 H0 1:87

Weißes Einsatzfahrzeug der 1949 im baden-württembergischen Kirchdorf an der Iller gegründeten Firma Liebherr. Die Liebherr-International AG wurde 1976 als Dachgesellschaft des Schweizer Liebherr-Konzerns gegründet und befindet sich im schweizerischen Bulle. Noch immer ist das komplette Unternehmen in Familienbesitz (bereits in dritter Generation) und umfasst elf Geschäftsfelder wie: Erdbewegung, Bergbau, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane, Betontechnik, maritime Krane, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Aerospace und Verkehrstechnik, Komponenten, Hausgeräte und sogar Hotels. Damit sind weltweit über 53.000 Arbeitsplätze in über 140 Gesellschaften vorhanden und erwirtschafteten gemeinsam im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 14,042 Milliarden Euro.

Produktnummer: bu54805

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23,39 €*
UVP des Herstellers: 25,99 €
Busch 54806 - Mercedes-Benz Vito Malteser NEF Lahn-Dill-Kreis Baujahr 2014 H0 1:87
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Weißes Notarzteinsatzfahrzeug mit roten Applikationen des Rettungsdienstes Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

Produktnummer: bu54806

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30,14 €*
UVP des Herstellers: 33,49 €
Busch 54701 - Multicar M31 blau Baujahr 2017 H0 1:87
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Die ostdeutsche Firma Multicar hat eine über 80-jährige Tradition im Fahrzeugbau und wurde frühzeitig nach der deutschen Wiedervereinigung privatisiert. Der Multicar M31 wurde 2010 auf der Messe IFAT in München der Öffentlichkeit präsentiert. Somit löst er seinen Vorgänger, den Multicar M30 FUMO (Funktion und Mobilität) ab. Im November 2015 wurde das Fahrzeug mit Euro VI-Motoren vorgestellt und am 23. Mai 2018 komplettierte der Multicar M31 Hydrostat diese erfolgreiche Baureihe. Der M31 ist auch das Flaggschiff der multifunktionalen Geräteträger aus der Produktgruppe der Hako GmbH und begeistert nicht nur durch die hohe Sicherheit und hohen Fahrkomfort. Zu den Besonderheiten zählen auch Wirtschaftlichkeit, Wendigkeit und nicht zuletzt die Multifunktionalität des vielseitigen Geräteträgers. Gerade die macht es aus, dass die Multicar-Fahrzeuge im Ganzjahreseinsatz genutzt werden können. Mit seinem kleinen Wendekreis und dem variablen hydraulisch nutzbaren Kipperrichtungen ist der Multicar M31 völlig flexibel für den Einsatz von Schüttgütern auf Baustellen. Mit dem leistungsstarken FPT-Turbodiesel mit 110 kW (150 PS) arbeitet der M31 emissionsarm und verbrauchsgünstig. Um noch effizienter agieren zu können, lässt sich nach Bedarf per Knopfdruck der Allradantrieb und der Kriechgang zuschalten. Auch der Komfort in der Fahrerkabine lässt sich sehen: durch das ergonomisch optimierte Design des Fahrerhauses und einzigartigen DEKRA-geprüften Sicherheitsfeatures ist sie optimal auf den Fahrer angepasst und die Arbeit wird zum Vergnügen. Die Multicar-Erfolgsgeschichte: Der Name »Multicar« geht auf eine in der DDR gefertigte Reihe von kleinen Nutzfahrzeugen zurück. Im VEB Fahrzeugwerk Waltershausen wurde ab 1958 als Nachfolger der Diesel-Ameise DK 3 der wiederum für den Werkhoftransport ausgelegte offene, fußgelenkte DK 4 produziert. Im Dezember 1950 erfolgte – mit Blick auf den internationalen Markt – dessen Umbenennung in Multicar M21, wobei die 2 in der Typenbezeichnung für die Nutzlast von zwei Tonnen und die 1 für die erste Baureihe standen. Bis 1964 verließen 12.514 Fahrzeuge in fünf Grundtypen mit verschiedenen Aufbauten die Werkhallen in Waltershausen. Ende der 1970er Jahre wurde der VEB Teil des IFA-Kombinats Nutzkraftwagen. Abgelöst wurde der M21 durch den M22 mit nunmehr geschlossener Ein-Personen-Kabine und anstatt der bisherigen Fußlenkung mit einem Fahrersitz sowie einer herkömmlichen Lenkung mit Lenkrad. Das neue Fahrzeug war nicht mehr nur als innerbetriebliches Transportmittel, sondern auch als Kurzstreckentransporter und für eine immer größer werdende Palette an Sonderausführungen ausgelegt. Von 1964 bis 1974 liefen exakt 42.579 Stück vom Band. Nachfolger des Multicar M22 wurde die Prototypenversion M23 und ab 1974 der M24 (33 kW/45 PS), den es mit neuer breiter Kabine und einem oder – als M 24-0 – auch mit zwei Sitzen gab. 1978 wurde der Klein-Lkw nach vier Jahren Produktionszeit durch den M25 (34 kW/46 PS) ersetzt. Dessen Aufbauten ähnelten stark denen des Vorgängers, wurden jedoch zunehmend um neue Entwicklungen ergänzt. 1979 umfasste das Angebot 14 Varianten, 1983 waren es bereits 17, doch die Entwicklung ging noch weiter. 1985 wurde zusätzlich zum Grundmodell Multicar 25 der Multicar 25.1 A eingeführt. Wesentlichste Neuerung war, dass das Fahrzeug Allradantrieb (4x4) hatte. Außerdem wurde mit dem Multicar 25.1 AL eine Version mit 575 mm längerem Radstand (2.675 mm) angeboten. Dieser betrug 2675 mm, also mehr als beim Grundmodell. Der Multicar 91, der wahlweise mit oder ohne Allradantrieb lieferbar war, wurde - wie der Name schon andeutet - 1991 eingeführt. Die äußerlichen Änderungen gegenüber dem M25 waren minimal, Der neue Dieselmotor mit einer Leistung von 40 kW/54 PS von Volkswagen führte jedoch zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 70 km/h. Neben dem Motor wurden diverse weitere Teile von Zulieferfirmen aus den alten Bundesländern bezogen. Bereits 1992 wurde die Multicar 25- und 91-Reihe nach 100.548 Exemplaren durch den Multicar 26 abgelöst. Die weiterhin in Waltershausen gebauten Fahrzeuge wurde 1992 von der »Multicar Spezialfahrzeuge GmbH Waltershausen« - ab 1998 als Multicar-Zweigwerk der Hako-Werke GmbH firmierend - vorgestellt und bis 2010 produziert. Er basiert auf dem von 1978 bis 1992 über 100.000 mal gebauten Vorgänger M25. Die neu gestaltete Fahrerhauskabine zeigt eine weit herunter gezogene Frontscheibe, die zwei Scheibenwischer aufweist. Im Innenbereich sorgen die schallschluckende Innenraumverkleidung und der mehrfach verstellbare Schwingsitz für mehr Komfort. Als Antrieb dient ein VW-Viertakt-Vierzylinder-Dieselmotor (1896 cm3 Hubraum, 40 kW/54,4 PS). Die Hauptstärke des M26 liegt darin, dass er mit über 100 Vor- und Anbaugeräten ausgerüstet werden kann, so dass sein Einsatzspektrum äußerst vielseitig ist. Nach der Wiedervereinigung sicherte die Firma Hako die Zukunft der Multicar-Baureihe. Die 1948 gegründete Hako GmbH mit Sitz und Hauptwerk in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) ist ein international führender Hersteller von professionellen Maschinen und Anbieter von Serviceleistungen für die Reinigungstechnik, Kommunaltechnik und Wasserstrahltechnik. Neben dem Hauptwerk in Bad Oldeslohe verfügt die Hako-Gruppe über weitere Produktionsstätten in Deutschland, Polen sowie den USA. Weltweit erwirtschaften nahezu 2.200 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von über 500 Millionen Euro in mehr als 60 Ländern. Neben stets innovativen und weiterentwickelten Maschinen für die Reinigung innerhalb und außerhalb von Gebäuden, den Knick- oder allradgelenkten Kehrmaschinen mit Zusatznutzen der Citymaster-Baureihe sowie professionellen Kalt- und Heißwasser-Hochdruckreiniger und Wildkräuterbekämpfer mit Zusatzfunktionen stellt Hako auch multifunktionale Lasten- und Geräteträger für den kommunalen Einsatz und für die Grundstückspflege her, die - bezüglich ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten durchaus an die eines Unimog – wenn auch in kleineren Abmessungen - erinnern. Im Juli 1998 hatte die Hako Holding GmbH & Co., Bad Oldesloe, 75,3 % der Multicar Spezialfahrzeuge GmbH von der Deutschen Beteiligungsgesellschaft, Frankfurt erworben, je 12,35 % blieben den Geschäftsführern. Durch die Übernahme konnte das Werk in Waltershausen erhalten werden und der Name Multicar mit neuen, noch moderneren Fahrzeugen überleben. Zum aktuellen Angebot an insbesondere auf den Kommunalsektor abgestimmten Fahrzeugen »für über 100 Aufgaben«, wie es der Hersteller selbst stolz herausstellt, gehören die im Hako-Werk Waltershausen (Kreis Gotha, Thüringen) produzierten Lasten- und Geräteträger der 6-Tonnen-Klasse Multicar M29, (Schmalspur-Ausführung, Leistung 80 kW/109 PS), Multicar M31 Euro VI-E (Normalspur-Ausführung, Leistung 110 kW/150 PS) und Multicar M31 Euro VI-E Hydrostat (Normalspur, Leistung 108 kW/147 PS). Letzte Variante verfügt über ein stufenloses Hydrostat-Getriebe mit zwei Fahrmodi: Transport bzw. Arbeit, kombinierbar mit Kriechgang. Als Antrieb dient beim M31 ein Viertakt-Vierzylinder-Turbodieselmotor (2.988 cm³ Hubraum) aus Großserienproduktion, der – wie bereits erwähnt - 110 kW/150 PS leistet. Der robuste, verwindungsfähige Stahlprofilrahmen ist in Modulbauweise erstellt. Der kleine Alleskönner verfügt über eine Einzelradaufhängung mit Teleskopstoßdämpfern und zusätzlichen Schraubenfedern vorne bzw. progressiven Blattfedern hinten. Der Radstand beträgt 2.450 mm, es gibt aber auch eine Langversion mit 2.995 mm Radstand. Die ergonomisch optimierte Sicherheitskabine des Frontlenkers ist kippbar. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt – je nach Ausführung – bis zu 5,6 t bzw. 5,7 t beim M31 Hydrostat, die zulässige Anhängerlast bis 3,5 t (gebremst) bzw. 0,75 t (ungebremst). Die Hauptstärke des M31 liegt – wie schon bei seinem Vorgänger - darin, dass er mit über 100 Vor- und Anbaugeräten ausgerüstet werden kann, so dass sein Einsatzspektrum äußerst vielseitig ist. Hydraulikanlagen sind für Dreiseiten-, Mulden- und Hinterkipper ausgelegt oder besorgen den Betrieb von Vor- und Aufbaugeräten. Optional ist ein Kugelwechselsystem zum Austausch von Aufbaugeräten. Das Busch-Modell ist die 87fache Verkleinerung dieses Vorbildes. Der Frontbereich des Modells ermöglicht einen Blick durch die große Windschutzscheibe ins Innere des Fahrzeugs, hier fallen sofort die detaillierten Fahrersitze und das originalgetreue Interieur ins Auge. Mit dem M31 wurde wieder ein Grundstein für viele individuell gestaltete Fahrzeuge gelegt, die durch unterschiedliche Anbauteile vielen Einsatzmöglichkeiten gerecht werden.

Produktnummer: bu54701

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UVP des Herstellers: 29,99 €