Güterwagen Set DB Ep.IV 3.tlg. N 1:160 - 260132

ArtNr.: li260132
Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile! Detailiertes Modell für Sammler ab 14 Jahren.
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  • Güterwagen Set DB Ep.IV 3.tlg. N 1:160 - 260132
UVP 99,90 €
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Set aus 3 gedeckten Guterwagen, Bauart Gos 245 der DB, mit Bremserbuhne, Betriebszustand 1986.
Unterschiedliche Ausführungs-Details. Betriebsnummern: 140 2 806-0, 140 6 476-8 und 140 8 871-8, LüP je Wagen 81 mm, gesamt ca. 244 mm.

Der Glmhs 50 bzw. Glmehs 50 ist ein gedeckter Guterwagen der Regelbauart. Er wurde von der DB zwischen 1953 und 1960 in einer Anzahl von weit uber 12.000 Stuck beschafft und ist einer der meistgebauten gedeckten Guterwagen Deutschlands. Er diente zur Beförderung von Gutern aller Art, die nicht den Witterungseinflussen ausgesetzt werden durften. Somit kann man ihn getrost als so genannten Brot- und Butter-Wagen bezeichnen, der in nahezu allen Guterzugen der Epochen III bis V zum Einsatz kam und oft in Ganzzugen auch z.B. zusammen mit Gs- und anderen Gbs-Wagen gefahren wurde.

Die ersten Wagen hatten noch Wände aus Kiefern- und Fichtenholzbrettern, die Ausfuhrungen ab 1954 dann kunstharzverleimte Sperrholzplatten. Etwa ein Drittel der Wagen besaß einen Handbremsstand mit Bremserhaus. In den 70er-Jahren wurden alle verbretterten Wagen nach und nach mit den Sperrholzplatten umgerustet und die Bremserhäuser wurden entfernt.

Der Wagen entsprach dem ublichen G-Wagen-Standard, er ist mit seiner LuP von 12.500 mm zwischen dem kurzeren Gs (LuP 10.580 mm) und dem längeren Gbs (LuP 14.020 mm) angesiedelt. Er wurde im Laufe der Jahre ein paar Mal umbenannt und umnummeriert. So erhielt er 1965 je nach Ausfuhrung u.a. die Bezeichnungen Gbs 245, Gbrs 245 bzw. Gbrs-v 245, ab 1980 dann z.B. Gos 245 und Gos-uv 245.

Auf Grund verschiedener Wagen-Hersteller gibt es beim Original minimale Unterschiede in den Ausfuhrungen, auch wurden viele dieser Fahrzeuge an private Firmen verkauft, so dass es sowohl bei der DB als auch bei privaten Wagen eine Vielzahl an Werbe-Beschriftungen und -Lackierungen gab. Auch als Bahndienstwagen wurde das Fahrzeug eingesetzt. Charakteristisch waren die Leichtmetalldächer mit 13 Spriegeln und die je vier seitlichen, verschließbaren Luftungsöffnungen. Anfang der 80er-Jahre wurden etliche Wagen an die DR verkauft, bei der zu dieser Zeit Guterwagen-Mangel herrschte. Die letzten Wagen dieser Bauart wurden bei der DB AG im Jahr 2000 ausgemustert.
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