E-Lok BR E44 DB Ep.III H0/WS Digital Sound EXPERT - 43407

ArtNr.: br43407

SONDERPREIS-BRAWA AB WERK AUSVERKAUFT

Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile! Detailiertes Modell für Sammler ab 14 Jahren.
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  • E-Lok BR E44 DB Ep.III H0/WS Digital Sound EXPERT - 43407
UVP 479,90 €
Auslaufmodell ab Werk ausverkauft - bei uns noch in geringen Stückzahlen vorhanden
SONDERPREIS-BRAWA AB WERK AUSVERKAUFT

Ellok BR E44 der DB
Betriebsnummer: E44 100

MODELLDETAILS
Pantograph der Bauart SBS 10
Hauptschalter der Bauart R 618
Mit 16 Sandkästen
3. Spitzenlicht analog über Schalter abschaltbar
Angesetzte Griffstangen in geringer Materialstärke
Dreipunktlagerung
Epochengerechte Beleuchtung
Fein detailliertes Fahrwerk
Feinste Bedruckung und Lackierung
Frei stehende Dachleitungen
Führerstandsbeleuchtung
mechanisch funktionsfähige Stromabnehmer aus Metall (keine Stromabnahme möglich)
Für Sound vorbereitet, bzw. eingebaut
LED-Beleuchtung
Kupplungsaufnahme nach NEM
Maschinenraumbeleuchtung
Rahmen und Räder aus Metall
Viele einzeln angesetzte Teile
Vorbildgerechte, mehrteilige Dachausrüstung
Wiedergabe der verschiedenen Pantographen- und Hauptschalterbauarten
3. Spitzenlicht im Digitalbetrieb über Funktionstaste schaltbar

DIGITALVERSION EXTRA:
Inkl. Energiespeicher (puffert Sound, Motor und Licht)
Umfangreiche Lichtfunktionen: Rangierlicht, Führerraumbeleuchtung, Schlusslicht einzeln schaltbar
Optimierte Lichtsteuerung für Fahr- und Rangierbetrieb
Flackerfreies Licht durch stabilisierte und über einen separaten Kondensator gepufferte 5V Spannungsversorgung
Baureihenspezifischer Originalsound
Rauschfreier 16-bit Sound mit bis zu 8 unabhängigen Kanälen dank neuester Soundtechnik und hervorragenden Klangeigenschaften
Optimale Motor- und Lastregelung für perfekte Laufeigenschaften
Einsetzbar in allen gängigen Digitalsystemen (DCC, Motorola, SX1 und SX2)
AC-Version mit beiliegender Lokkarte zur Erkennung der Funktionssymbole im Mfx-Betrieb

INFORMATIONEN ZUM VORBILD
Ende der 20er-Jahre wurde absehbar, dass die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) zur Beschleunigung ihres Güterverkehres unter anderen neue Elektrolokomotiven beschaffen musste. Der Wunsch, die Höchstgeschwindigkeiten auf mindestens 80 km/h zu erhöhen, konnte mit den zuletzt beschafften Baureihen E77 und E75 nicht erreicht werden, da die herkömmliche Antriebstechnik mittels Stangen und zusätzlichem Laufradsatz keine höheren Geschwindigkeiten zuließ. Die guten Erfahrungen im Ausland und den zwei bayrischen EG 1 mit BoBo Drehgestelllokomotiven überzeugten auch die DRG von der Einrahmen-Bauweise abzuweichen. Stark ausgebremst wurde dieses Vorhaben jedoch durch die 1929 hereingebrochene Weltwirtschaftskrise, welche den kostspieligen elektrischen Ausbau von Strecken unterbrach und somit bestand keine Notwendigkeit an Elektrolokomotiven. Die Lokomotivindustrie in Deutschland hatte jedoch die Befürchtung auf Grund dieser Beschaffungspause den Anschluss an die aktuelle Entwicklung zu verlieren. Sie machten sich daher auf eigene Kosten an die Entwicklung einer preisgünstigen Konstruktion. Unter der Federführung von Walter Reichel entstand so bei den Siemes-Schuckert- Werken (SSW) ein Prototyp mit der Bezeichnung E44 70, die spätere E44 001. Aus der Produktion von Komponenten für Stromerzeuger konnte SSW die Erfahrungen des Lichtbogenschweißens in den Lokomotivbau einfließen lassen, was zu deutlichen Einsparungen bei Material und Fertigungsaufwand führte. Die positiven Testergebnisse dieses Prototypen überzeugten die DRG, den neuen Lokomotivtyp zu einer Universal-Lokomotive weiterzuentwickeln. Das Resultat war die erste in Serien hergestellte Drehgestell-Elektrolokomotive Deutschlands, welche durchaus als Urtyp für die später entwickelten Einheitselektrolokomotiven der Deutschen Bundesbahn (DB) gelten darf. Die Auslieferung der für 90 km/h zugelassen Lokomotiven erstreckte sich von 1933 kriegsbedingt bis in die Nachkriegsjahre, so dass Henschel mit E44 187G erst am 29.11.1954 die Letzte an die DB übergab. Die überwiegende Verteilung auf Mittel- und Süddeutschland führte dazu, dass nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 100 Lokomotiven in Westdeutschland und rund 50 in Ostdeutschland verblieben. Die auffälligsten Bauartänderungen bei der DB waren die Verlängerung der Dachschirme aus Unfallschutzgründen und die Ausrüstung mit Indusi.
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