Mercedes Benz LAF 1113 TLF 16 rot/schwarz H0 1:87 - 47160

ArtNr.: bre47160

Brekina Collection November-Dezember 2019

Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile! Detailiertes Modell für Sammler ab 14 Jahren.
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  • Mercedes Benz LAF 1113 TLF 16 rot/schwarz H0 1:87 - 47160
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Brekina Collection November-Dezember 2019

TD steht für Top-Dekoration. Damit werden Varianten bezeichnet, bei denen BREKINA ausserordentlich hohen Aufwand bei der Ausgestaltung der Modelle betreibt. Das sind je nach Modell Weisswandreifen, verchromte Fensterrahmen, Zweifarblackierung oder andere Besonderheiten.

1959 erschienen in der leichten und mittleren Gewichtsklasse ganz neue Fahrzeuge. Sie waren als Kurzhauber konstruiert, d. h. der Motor lag nicht mehr in ganzer Länge vor dem Fahrerhaus, sondern war ein Stück in dieses hineingeschoben. Die Fahrzeuge konnten dadurch wesentlich kürzer gebaut werden als bisher. Das Design orientierte sich am Pkw-Bau: Pontonform anstatt der bisherigen freistehenden Kotflügel und Scheinwerfer.

Die Fahrzeuge wurden anhand ihrer zulässigen Gesamtmasse in vier Baureihen unterteilt, L 323 mit 7,4 t,[7] L 328 mit 9 t,[8] L 322 mit 10,5 t[9] und L 327 mit 13,5 t.[10] Die Bezeichnung der Fahrzeuge wurde 1963 im Zuge der Bezeichnungs-Umstellung auf zulässiges Gesamtgewicht und Motorleistung entsprechend in L 710 (7,4 t, 100 PS), L 911 (9 t, 110 PS), L 1113 (10,5 t, 126 PS) und L 1413 (13,5 t, 126 PS) geändert. Ab 1965 wurde zudem ein weiteres Modell mit 15 t zulässigem Gesamtgewicht und 126 PS als L 1513 angeboten,[11] auch ein dreiachsiges 18-Tonnen-Modell gibt es als L 1813 beziehungsweise L 1819.

Ab 1967/1968 erhielten die Fahrzeuge ein modifiziertes Fahrerhaus mit einer höheren Windschutzscheibe.

Die Konstruktion war sehr erfolgreich. Die Fahrzeuge wurden mit Ausnahme Nordamerikas und der sozialistischen Länder beinahe überallhin geliefert und sind zum Teil noch immer unter extremen Bedingungen (Hitze, Staub, schlechte Straßen, Überladung) unterwegs. Der offizielle Verkauf in Deutschland endete 1977, für den Export und für Spezialfahrzeuge (zum Beispiel für Feuerwehren und Technisches Hilfswerk) wurden die Kurzhauber weiter produziert. Außerhalb des offiziellen Verkaufsprogramms konnten die Fahrzeuge in Deutschland bis 1982 bestellt werden. In Südamerika waren die Haubenwagen noch bis Ende der 1990er-Jahre im Programm. Auf Wunsch wurden auch in Deutschland bis 1995 noch mehrfach Kleinserien aufgelegt.

Damit weisen die Kurzhauber von Mercedes-Benz interessante Parallelen zu denen von M.A.N. auf: Beide Lkw-Modelle waren ähnlich konzipiert, kamen kurz hintereinander auf den Markt (bei M.A.N. 1956), wurden Ende der 1960er-Jahre technisch und optisch überarbeitet (bei M.A.N. 1969) und verschwanden nach sehr langer Bauzeit in zwei aufeinanderfolgenden Jahren vom Markt (bei M.A.N. 1994). (Wikipedia)
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