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Güterwagen Gms30 mHB DB Ep.III ALAK H0/GL - 47956

ArtNr.: br47956
Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile! Detailiertes Modell für Sammler ab 14 Jahren.
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  • Güterwagen Gms30 mHB DB Ep.III ALAK H0/GL - 47956
UVP 39,90 €
Lieferbar, 7 bis 10 Werktage
GEDECKTER GÜTERWAGEN GRS „ALAK” DER DB (BRIT-US-ZONE)
Betriebsnummer: 5088

MODELLDETAILS
Neu: jetzt mit Bremserhaus / Bremserbühne
Metallachshalter
Dreipunktlagerung
Original wiedergegebener, dreidimensionaler Rahmenaufbau
Einzeln angesetzte Achslagerdeckel
Bremsbacken in Radebene
Einzeln angesetzte Griffstangen und Tritte
Extra angesetztes Achsbremsgestänge
Extra angesetzte Bremsanlage
Durchbrochene Wagenkastenstützen
ALAK ist ein eingetragenes Warenzeichen

INFORMATIONEN ZUM VORBILD
Die Einführung der Schweißtechnologie ab 1933 führte vermehrt dazu, dass die Deutsche Reichsbahn dazu überging, die Bauteile ihrer Wagen nicht mehr durch Nieten zu verbinden, sondern durch Schweißen. Der Vorteil der Schweißtechnik lag vor allem in der Gewichtsersparnis, die zur Heraufsetzung des Ladungsgewichtes genutzt werden konnte. Um auch dem Ruf nach höheren Geschwindigkeiten im Stückgutverkehr gerecht zu werden, entwickelte die DR ab 1936 den Gs Oppeln. Aufgrund seines 6000 mm Achsstandes konnte seine zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 90 km/h festgelegt werden. Neben den durch die Schweißtechnik entfallenden Knotenblechen unterschied sich diese Wagenbauart hauptsächlich durch ihr spitzes Sprengwerk, das aufgrund des langen Achsstandes nötig geworden war. Der durch den kriegsbedingten sprunghaft ange stiegenen Bedarf an Güterwagen führte ab 1938 zur Serienfertigung des Gs Oppeln. In den folgenden Jahren entstanden so rund 28.000 Wagen ohne und 6.100 Wagen mit Handbremse. Viele der Wagen erhielten zudem eine Dampf- beziehungsweise sogar eine Elektroheizung und konnten somit problemlos in Eil- und Schnellzügen als Stückgutwagen eingesetzt werden. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Wagen über ganz Europa verteilt und waren so zum Beispiel bei den Bahnverwaltungen von Österreich, Tschechoslowakei, Polen oder Belgien anzutreffen. Die Neuordnung der Fahrzeugnummern der jungen Deutschen Bundesbahn führte Anfang der 50er-Jahre dazu, dass aus den Gs Oppeln die Gms 30 wurden. Ein Teil der Wagen kam sogar in den EUROP-Wagenpark und wurde dadurch International einsatzfähig. Mit dem Aufkommen der ersten Neubaugüterwagen gegen Ende der 50-er Jahre kam der Entscheid gegen eine teure Vollaufarbeitung. Die noch vorhandenen Wagen wurden mit Einführung des UIC Nummernsystems in Glms 200 umgezeichnet und überlebten vereinzelt noch bis 1979.
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